Barfußgehen von Chris Fox

Füße

Heute möchte ich mal etwas über mich schreiben – weshalb ich mich dazu entschieden habe keine Schuhe mehr zu verwenden

von Chris Fox

Angefangen hat es im Grunde vor 3 Jahren im Sommer. Es war schönes Wetter und ich gönnte mir einfach das Vergnügen mir meine Schuhe auszuziehen und barfuß zu laufen.

Es ist ein tolles Gefühl den Untergrund zu spüren, auf dem man läuft und man achtet sehr darauf, wohin man tritt, worauf man läuft. Man schenkt auf einmal jedem kleinen Lebewesen beachtung, auf die man sonst mit Schuhen unachtsam draufgetreten wäre.

Im Spätherbst entschied ich mich erst einmal wieder dazu mir Schuhe anzuziehen, weil es zu dieser Jahreszeit bereits kälter wurde und nur noch am regnen war.

Im nächsten Jahr, als im Februar/März dann wieder die Sonne schien und schönes Wetter war, entschied ich mich wieder dazu meine Schuhe auszuziehen, weil ich es auch einfach vermisst hatte den Untergrund zu fühlen, auf dem ich laufe.

Natürlich war es noch zu der Zeit, in der morgens der Boden voller Frost war, aber das hat mich im Grunde nur wenig gestört, interessant war jedoch wie sich bestimmter Untergrund bei gewissen Temperaturen anfühlt. Stein zum Beispiel war sehr kalt, Asphalt hingegen war nicht nur kalt,sondern fast wie ein Nagelbrett. Angenehm war es tatsächlich auf Sand und Gras, im Wald, obwohl es kühl war, gefiel es mir am besten auf solchen Oberflächen zu laufen.

So war es mir natürlich auch möglich zu erkennen, wie sich mein Hund dabei fühlen kann, wenn er auf solch einer Oberfläche läuft.
Ich bin der Meinung, das sich die meisten Hundebesitzer gar keine großen Gedanken darüber machen, wie der Untergrund für ihre Vierbeiner sich anfühlen könnte, ob es ein angenehmer oder unangenehmer Untergrund ist, dafür kann man barfuß sehr schnell ein Gespür entwickeln und auch erkennen, weshalb sich der Hund lieber für diesen Untergrund entscheidet, als für den anderen.

Nichtsdestotrotz wird im Sommer nur sehr wenig darauf geachtet, dass ich keine Schuhe trage, im Herbst wird schon mehr darauf geschaut und einige ungläubige Blicke bekommt man dann doch schon zugeworfen. Eine Verkäuferin in einem Lebensmitteldiscounter sprach mich sogar an und meinte, dass Barfuß hier nicht erlaubt wäre, wobei das interessanterweise nirgends zu erkennen war.

Ab und an wurde ich sogar gefragt, warum ich barfuß laufe und ich finde es toll, dass die Menschen dafür ein Interesse entwickeln und es nachvollziehen möchten, anstelle es einfach zu verurteilen.

Der eigentliche Grund ist ganz einfach, auch wenn nicht wirklich von anderen verstanden, weil mir einfach danach war.

Ich hatte einfach lust darauf mal ohne Schuhe zu laufen und es gefiel mir so sehr, dass ich mich dazu entschied dies dauerhaft zu tun. Erst hinterher wurden mir etliche Vorteile bewusst, was das Barfußlaufen mit sich bringt.

Der erste und auch wichtigste Aspekt, Füße möchten gerne atmen. Das ist sehr wichtig, denn wie auch bei Händen merkt man sofort, das es sich unangenehm anfühlt, wenn die Füße nicht atmen können. Ein Beispiel, wenn man Einweg Gummihandschuhe über einen längeren Zeitraum trägt, fangen die Hände an sehr stark zu schwitzen, das ist im Grunde so, als würde man sich eine Plastiktüte über den Kopf ziehen, denn die Haut ist voller kleiner Poren, kleine Münder, über die die Haut atmet und auch schwitzt.
Wer schon einmal 8 Stunden lang und mehr in Arbeitsschutzschuhen unterwegs war, der wird sich freuen zu Hause endlich die Schuhe und Socken ausziehen zu können, weil sich die Füße einfach nur tot anfühlen danach.

Der nächste Aspekt ist, man wird achtsamer gegenüber seiner Umgebung, gegenüber dem Untergrund. Man achtet mehr darauf,wohin man tritt, während man mit Schuhen unachtsam durch die Gegend läuft und schnell mal auf dies oder das tritt und sich hinterher über schmutzige Schuhe ärgert, die man dann nur schwerlich reinigen kann.

Füße lassen sich schnell waschen, das geht im Grunde überall.

Auch der Gang selber verbessert sich, wenn man sich die Schuhe der Menschen anschaut – die Sole, so erkennt man auch die Gangart. Eine Schuhsole nutzt sich ab und oft schleift man gerne, auch unbewusst mit der Sole auf dem Boden. Barfuß macht man das nicht mehr, weil sich der Gang verbessert hat.

So spart man sich also auch Geld für neue Schuhe, weil diese sich abnutzen. Gleiches gilt übrigens auch für Socken. 😉

Als nächstes verbessert sich natürlich auch die Fußstellung und es gibt bereits im Netz etliche Studien, die belegen, dass Menschen, die barfuß gehen, gesündere Füße haben als jene die Schuhe tragen, trotzdem macht es kaum jemand und jene die es machen werden angeschaut, als wären sie von einem anderen Planeten, was doch sehr interessant ist, weil es bereits sehr viele Menschen gibt, die sich auch dazu entschlossen haben ohne Schuhe zu leben und auch darüber reden oder schreiben.

Früher glaubte man auch oft, dass man schnell einen Schnupfen bekommt, wenn man barfuß läuft, aber das ist Blödsinn, denn wenn die Füße frieren bekommt man keinen Schnupfen, es ist eher von Vorteil, weil die Körperwärme sich ins Zentrum verlagert. Wichtig ist einfach, dass die Organe geschützt und warm sind, bei den Füßen ist es nur sehr wichtig, dass sie nicht einfrieren.

Deshalb sollte man vor allem im Winter ein besonderes Augenmerk darauf haben, wenn man sich dazu entscheidet auch in dieser Jahreszeit barfuß zu bleiben.

Ich kann aus Erfahrung sagen, das der Schnee selber kein Problem darstellt, unangenehm ist eher der nasskalte Schnee, so war barfuß im Schnee teilweise sogar sehr angenehm, während es bei nasskaltem Wetter weniger angenehm war.

Aber wichtig ist wie gesagt, dass man darauf achtet, dass die Füße nicht zu kalt werden, dann sollte man lieber wieder reingehen und sie langsam aufwärmen.

So ist es auch ein sehr wichtiger Aspekt des Barfuß laufens, dass ich den Untergrund fühle, auf dem ich gehe und bemerke so Dinge, die anderen Menschen verborgen bleiben. Ich spüre Veränderungen des Bodens sofort, wenn er kalt ist, wenn er warm ist, ob es Frost gibt, ob es wärmer wird, auch kleine Vibrationen kann ich wahrnehmen, so kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das ich meine Umwelt nicht bloß mit den Augen wahrnehme, sondern auch mit meinen Füßen.

Würde ich nun wieder Schuhe oder Socken tragen, wäre ich auf einmal wieder blind. Das wäre für mich so, als wenn andere sich mit einem Schal das Gesicht und die Augen bedecken, weil kühler Wind ist.

Meine Füße verraten mir sehr viel über den Untergrund und was gerade geschieht. Würde ich Schuhe tragen, würden meine Füße schweigen und ich erfahre nichts mehr darüber.

So waren letzte Woche ca. 15°C, doch der Boden sprach eine andere Sprache, er war wie vom Frost kalt. So ist es für mich ein Zeichen dafür, das es sehr wichtig ist, nun für genügend Holz zu sorgen, da es nun sehr schnell kälter wird.

Damals zum Beispiel im Mittelalter war es überlebenswichtig auf das Wetter zu achten, auf jede Veränderung zu schauen, nicht nur der Ernte wegen und die Füße waren dabei ein wichtiges Hilfsmittel. So besaßen Bauern und Landwirte ein überlebenswichtiges Wissen über die Natur, was dem Adel vorenthalten war. Jeder, der es nun selber gerne probieren möchte wie es ist barfuß durch die Gegend zu laufen, empfehle ich es frühestens ab Frühling. Jetzt im Herbst/Winter wird es zu kalt sein für die Füße, weil sie daran nicht gewöhnt sind. Wenn man jedoch ab Frühling anfängt, passen sich die Füße danach an und man kann sich langsam darauf vorbereiten und daran gewöhnen.
Man kann es durchaus gerne auch im Winter selber probieren, aber für die meisten wird es wohl schlichtweg zu kalt sein.

7 Gedanken zu “Barfußgehen von Chris Fox

  1. Liebe Emmy,

    zu diesem Artikel ein paar Bemerkungen:
    Mein Sohn hatte einen Professor im Gymnasium und das war vor ca 24 Jahren, der ging zwar nicht barfuss, er war ja Professor und das wurde im Gym. vermutlich nicht gestattet, aber er trug auch im Winter nur Flipp-Flopps.
    Aber er wurde immer schief angeschaut und soweit ich weiß ging er später weg von dieser Schule. Aber das war nachdem mein Sohn seinen Abschluss gemacht hatte (er hat übrigens schon damals erzählt, dass er so wie er es nannte „grüne Männchen gesehen hat.)
    Das zweite: Wir hatten bei einem Selbsterfahrungskurs, das war im Herbst, (allerdings ist es auch schon ca 20 Jahre her) auch ein paar Übungen dabei, wo wir barfuss im Wald verschiedene Aktivitäten, unter anderem in eine Bach gehen, durchführten. Von damals weiß ich, dass mein Kopf sofort auf: „jetzt verkühlst du dich“, geschaltet hat. Nur soweit – ich hab mich nicht verkühlt. Und das barfuss gehen im Wald war sehr angenehm – weich.
    Und das dritte dazu. Ich gehe auch im Winter, aber nur bei frisch gefallenem Schnee, eine klein Runde barfuss in meinem Garten, dann hinein in die Wohnung, Füsse gut abrubbeln, das ist zwar momentan „saukalt“ aber es sorgt für warme Füsse.
    Aber ich denke alles ist Gewöhnungssache. Das mit dem barfuss im Schnee gehen, hat schon mein Vater gemacht, und er ist immerhin schon 94 Jahre.
    Allerdings wäre es für mich schon eine Überwindung im Winter barfuss zu gehen.

    GlG Sophie

    Gefällt 4 Personen

    1. Ja, lach, liebe Sophie,

      mir ist es auch oft zu kalt, obwohl ich sehr gerne ohne Schuhe laufe; aber würde lieber einige Socken verschleißen… nur, dass die bei schlechtem Wetter nicht gerade lange zu gebrauchen wären.

      Wir hatten irgendwann mit unseren Barfuß-Runden an der Ostsee angefangen und da die Saison Anfang April beginnt bis Ende September/Anfang Oktober, kann man da schon etwas trainieren. Ich weiß noch, dass unsere erste Barfuß-Runde am Strand lang die reinste Tortur war, weil man die vielen kleinen Steinchen einfach unterschätzt, wenn man mit Schuhen läuft. Bei reinem Sandstrand ist das natürlich gar kein Problem, aber den findet man ja nicht überall. Und bei ein paar Kilometern Strandlauf hat man schon sehr verschiedene Untergründe.
      Aber jetzt ist es so, dass uns selbst diese kleinen Steinchen kaum noch etwas ausmachen und eine wirklich gute Massage für die Füße sind. Das macht die Füße – genau, wenn man durch Schnee läuft und anschließend ins Warme kommt – richtig warm.

      Ich mache jetzt nur Morgens eine Runde auf dem Rasen. Mein Mann wies darauf hin, dass wir beizeiten wieder damit anfangen sollten, weil jetzt wieder die Sauna-Saison beginnt und wir dann auch ein Barfuß-Laufen zur Abkühlung mit einlegen, das aber nicht zu tun brauchen, wenn wir uns nicht langsam wieder daran gewöhnen.

      Das soll heißen, dass man wohl kaum im Winter mit Barfuß-Gehen anfangen sollte. Aber wenn sich der Körper langsam daran gewöhnt, ist es sehr gut für das gesamte Immunsystem und beugt Erkältungen vor.

      So extrem wie Chris machen es allerdings nur wenige Menschen und ich persönlich würde auch nicht gerne barfuß in der U-Bahn oder im Supermarkt rumlaufen… 😉

      LG
      Emmy auf Socken 🙂

      Gefällt 3 Personen

      1. Liebe Emmy, naja, sie würden dich eventuell a wengerl einsperren, wenn du barfuss in der U-Bahn läufst *grins* und ausserdem riskierst du, dass dir einige auf die Zehen steigen *lach* und das mit Winterschuhen, nicht unbedingt empfehlenswert.
        Zu deiner Schilderung von der Ostsee, kann ich dir nur sagen, dass es auch ganz schön anstrengend ist, barfuss im Sand zu laufen, jetzt wirklich zu laufen, nicht zu gehen. Ich hab das auf den Malediven gemacht, weil ich damals noch ein paarmal in der Woche laufen ging, aber ich war nach kurzer Strecke, viel kürzer als sonst „saumüde“.
        Und es ging ziemlich in die Knie, da der Sand sehr fest ist beim Laufen.
        Aber das mit dem barfuss gehen im Rasen, jetzt ist ne gute Idee, das werde ich mal probieren.

        Alles Liebe
        Sophie – mit zur Zeit sehr warmen Füssen grins

        Gefällt 4 Personen

        1. Ich habe ein super gutes Buch zur Hand – von Prof. Dr. Michail Tombak – mit dem Titel: Können wir 150 Jahre alt werden? Das ist ein Gesundheits-Ratgeber (für jeden Gartentag… grins – hätte ich beinahe gesagt), liebe Sophie.

          Aber im Ernst. Er hat sehr viele Rezepte für frische Säfte und dergleichen aufgeschrieben – sozusagen für jedes Weh-Wehchen, für jedes Körperorgan, für die Knochen – einfach für alles rund um die Gesundheit liefert er Erklärungen und er benennt und erläutert „natürliche Ärzte“. Zum Beispiel auch Luft, Atmung, Wasser, natürlich Nahrung, aber auch Gedankennahrung usw.

          Ein Kapitel ist Barfußlaufen. Hier zitiere ich aus dem Buch unter der Überschrift „Das Barfußgehen“, S. 85 ff.

          „Anders als Säugetiere gehen Menschen auf zwei Beinen. Unser Körper arbeitet wie eine Batterie mit einer positiven Ladung in der oberen und einer negativen Ladung in der unteren Hälfte. Unsere positive Ladung nehmen wir aus dem Kosmos auf, die negative von der Erde. Je höher der Energiefluss ist, desto gesünder und robuster ist unser Körper. Die Energie aus dem Kosmos nehmen wir durch unsere Atmung, den Kontakt mit Wasser (z. B., wenn wir uns an einem See oder am Meeresstrand aufhalten) und durch den Verzehr von pflanzlicher Nahrung auf. Daher sollten wir uns auch viel an der frischen Luft, am oder im Wasser und in der freien Natur aufhalten. Die Ladung der Erde strömt durch unsere Fußsohlen. Schon Hippocrates schrieb: „Die besten Schuhe sind keine Schuhe.“ Weltweit wurden Studien darüber durchgeführt, welche Vorgänge dafür verantwortlich sind, dass Barfußgehen unsere Körperfunktionen anregt. In unseren Füßen befinden sich etwa 72.000 Nervenenden. Barfußgehen wirkt wie eine natürliche Massage und beeinflusst positiv die Funktionen unserer inneren Organe. Mit dem Tragen von Schuhen wurde unsere Verbindung zur elektrischen Ladung der Erde geschwächt, was zu einer ganzen Reihe von Störungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Neurosen, einer Erkrankung der Herzkranzgefäße und zu vielen anderen Krankheiten führte.“

          Übrigens ist es immer noch so, dass Chris solche Bücher nicht liest, sondern da immer seiner eigenen Eingebung folgt.

          Prof. Tombak schreibt in seinem Buch, dass es aufgrund der Lebensumstände für uns oftmals nicht mehr möglich ist, die meiste Zeit barfuß zu gehen. Aber er führt Beispiele an, was wir trotzdem tun können. Unter anderem: „Beispielsweise können wir jeden Tag 1 bis 2 Minuten lang barfuß durch den Morgentau, über einen Strand oder durch Schnee gehen oder unsere Füße unter einen kalten Wasserstrahl halten.“

          Und das ist es, was ich jeden Morgen versuche zu tun und die 1 bis 2 Minuten kann ich mir auch vor der Arbeit nehmen.

          LG

          Emmy

          Gefällt 3 Personen

          1. Liebe Emmy,
            das klingt ähnlich wie Kneipp. Der sagte ja auch, dass für jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist.
            Und das mit dem Taugehen hat er auch. Ich mache das im Sommer, ich bin ja in Pension und hab das keinen Stress.
            Mein Vater hat viele Praktiken von Kneipp übernommen. Wo wir als Kinder gewohnt haben, hatten wir im “Hof“ einen Brunnen und er ist Sommer und Winter raus hat sich kalt gewaschen, wieder rein und gut abgetrocknet. Er hat Taugehen, Schneegehen Wasser treten, Wassergüsse mit dem Schlauch, das alles sind Kneipppraktiken. Naja und er ist heuer 94 gewesen.
            Ich könnte mir vorstellen, dein Buchautor ist ein “reinkarnierter“ Kneipp 😉
            Aber ich bewundere deine Disziplin viele Dinge trotz arbeiten gehen noch durch zu ziehen 👍
            Hut ab, dazu gehört wirklich Disziplin.
            Alles Liebe
            Sophie

            Gefällt 3 Personen

            1. Danke, für das liebe Kompliment, liebe Sophie,

              und es stimmt auch, dass wir vieles machen, leider schläft so manches dann auch wieder ein – bis es wieder „erinnert“ wird. Also bin ich nicht ganz so diszipliniert, wie es vielleicht scheint – aber wirklich aufmerksam, wenn es um Möglichkeiten geht, gesund alt zu werden.

              Was mir aufgefallen ist und was ich hier sehr gerne auch mal in den Raum stelle ist, dass man sehr schnell wieder in falsche Muster zurück fallen kann, wenn man sich „Schnell mal Zwischendurch“ an „üblichem“ Süßkram aus dem Supermarkt bedient. Das macht so schnell süchtig und lässt beinahe alle guten Vorsätze vergessen, so dass es danach wieder wie ein Entzug ist, darauf zu verzichten (wobei es zu Anfang gar nicht schmeckt – wie bei Zigaretten). Dieses Experiment habe ich am eigenen Körper erfahren. Da sollte es so sein, wie manche Leute es mit dem Fleischverzehr halten – weniger richtig Gutes ist mehr. 🙂

              Um da wieder raus zu kommen, hilft solche Literatur von Kneipp oder (seine Reinkarnation… grins) Tombak & ebenso Videos oder Anleitungen aus dem Internet – das gibt sehr schnell frische Motivation ❤ Und mir ist aufgefallen, dass die meisten Menschen sehr viel richtig machen, ohne weiter darüber nachzudenken, was sie tun. Also viele Menschen haben auch "Rituale" – wie mit dem Kalt duschen, ohne es als "Ritual" zu titulieren.

              Das mit dem kalt Duschen im Garten an der Pumpe oder auch unter dem Gartenschlauch oder der Dusche, kenne ich auch von meinem Vati (seit wir Kinder waren) und er ist mit seinen 83 Jahren auch noch fit (arbeitet viel im Garten an frischer Luft) und man sieht ihm sein Alter nicht an. Allerdings bin ich an das Kalt-Abduschen nicht wirklich ran gekommen… grins – aber man muss ja auch nicht alles machen.

              LG
              Emmy
              ❤ ❤ ❤

              Gefällt 3 Personen

              1. Liebe Emmy,

                also das mit kalt abduschen, jetzt nicht beim Brunnen, aber nach dem Duschen als Abschluss sozusagen, eine kalte Dusche, das praktiziere ich schon jahrzehntelang. Und was noch dazu gehört, ist nach dem Haare waschen, den Kopf kalt abduschen. Beim Friseur versuchen sie es immer mit lauwarm aber wenn ich dann sage: ganz kalt, dann stellen sie das Wasser doch, wenn auch mit Schaudern, auf ganz kalt. Ich mache das jetzt nicht lange, aber so, dass mein ganzer Kopf kalt abgespült wird, das reicht dann. Ich glaube so habe ich auch meine Kopfschmerzen los bekommen, die ich früher viel öfter hatte. Das hat sicher dazu beigetragen.

                Naja du hast ja an deinem Papa ein gutes Beispiel was mit kalt duschen möglich ist.

                Das mit den alten Mustern in Punkto „Süsskram“ tja da bin ich leider auch reingelatscht. Früher hab ich Trockenfrüchte gegessen, wenn mich der „Gusto“ überfiel, aber dann war es leider so, dass ich weiße Schokolade genascht habe, weil die braune mag ich nicht und jetzt versuche ich wieder auf Trockenfrüchte umzusteigen, hab aber vergessen, dass ich die nicht nach sieben Uhr essen sollte, naja was sag ich dir – um zwei Uhr nachts bin ich immer noch im Bett gesessen *grins*. Aber gut, jetzt hab ich es mir gemerkt.

                Geraucht hab ich nie. In meiner Familie seit ich geboren war, niemand. Mein Vater hatte einen Kopfschuss und es hieß bei ihm, das klingt jetzt vielleicht brutal, aber es war ja Krieg: entweder du hörst auf oder du krepierst.
                Und als meine Schwester und ich so in dem Alter waren, wo uns Zigaretten interessiert haben, holte er uns eines Tages und gab jeder eine russische Zigarette ohne Filter, die hatte er mal geschenkt bekommen und sagte, das sei damit wir wüssten wo wir eventuell landen, wenn wir zu rauchen anfangen. Boah das war vielleicht grauslich, uns wurde echt kotzübel, das war eine Rosskur, das kannst du mir glauben – aber äußerst wirksam *grins*. Ich hab kein Verlangen mehr gehabt, zumal auch mein Ex ein strikter Zigarettengegner war.

                Aber wie du so schön sagst: man muss ja auch nicht alles machen und wir lernen ja eh jeden Tag, aber eben so wie es für den einzelnen passt.

                LG Sophie

                Gefällt 4 Personen

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