Träume von Chris Fox

Nach einem interessantem Erlebnis in der sogenannten Traumrealität, welche im Grunde das gleiche ist, wie diese Realität, habe ich mich dazu entschieden etwas darüber zu schreiben, was ich für Erkenntnisse aus meiner Erfahrung in dieser Realität gewonnen hab.

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Die Menschen sind sehr, sehr, sehr beschäftigt mit so vielen Dingen, die ihnen keine Freude bereiten, Dinge, denen sie sehr viel Energie und Aufmerksamkeit schenken. Auch wenn sie für sich glauben, dass sie wichtige Aufklärungsarbeit leisten bezüglich bestimmter Themen, die kaum Beachtung bekommen, ist das lediglich ein Punkt, aber nicht jeder.

Man fokussiert sich sehr auf diese Dinge, auch hier auf FB liest man so viel über die Dinge, die einem nicht gefallen, man liest Skandal hier, Krieg dort, Gifte in Lebensmitteln, Politik; man müsste dieses tun, man müsste jenes tun und und und.

In meinem Erlebnis waren viele Menschen, die ich kannte sehr beschäftigt und waren auch sehr angespannt, was sie auch verbal gezeigt haben. Diese Anspannung tut ihnen nicht gut, diese Anspannung tut niemandem gut. Ich sagte so etwas, wie – dass ich für diesen Moment in dieser Realität nur für einen begrenzten Augenblick hier bin und nicht für die Ewigkeit. Wenn es soweit ist, werde ich weiter gehen.

Wir alle sind in dieser Realitätsform, dieser Realitätsebene nur für einen begrenzten Moment, unsere Zeit, wie wir sie für uns schaffen ist in dieser Form, Art und Weise sehr begrenzt. Viele Menschen beschäftigen sich dahingegen jedoch nur mit den Dingen, über die sie sich ärgern oder aufregen möchten, weil sie wollen das sich diese Dinge verändern. Weil sie wollen, das andere auch wollen, das sich diese Dinge ändern und irgendjemand dann sagt, ja, lasst uns das ändern und irgendjemand in der Politik ein Gesetz erlässt, welche diese Veränderung vertritt.

Aber auch was das Leben selber betrifft, sind viele Menschen nicht glücklich. Sie gehen ihr halbes Leben lang arbeiten, mehr als das, sie gehen von morgens bis abends arbeiten für Papier mit Zahlen drauf und vernachlässigen so die Menschen, die ihnen nahe stehen.

Klar, man tut was, damit es der Familie gut geht, man tut was, damit man den Strom bezahlen kann, Steuern, Versicherungen, Nahrungsmittel, und und und, aber zu welchem Preis?

8 Stunden lang am Tag arbeiten? Teilweise 2 Stunden zusätzlich für den Arbeitsweg? Man kommt abends nach Hause, oder spät nachts, wenn man Überstunden gemacht hat und was hat man dann? Wenn der Partner auch berufstätig ist, hat man 2 Menschen, die so erschöpft sind, das sie sich ausruhen und entspannen und auch gerne Zeit alleine haben. Die Kinder sieht man kaum, die liegen vielleicht schon im Bett, man entfremdet sich immer mehr für Geld und vernachlässigt so alles, was einem wirklich wichtig ist.

Das aktuelle System, was wir uns geschaffen haben, nennt man Sklaverei, oder besser gesagt Dienerschaft. Man dient einem System, was einem gleichzeitig jegliche Lebensenergie und Lebensfreude entzieht und das mehr als nur das halbe Leben lang und für was am Ende? Für den Moment, in dem man in Rente geht, die Kinder bereits aus dem Haus sind und man selbst mit körperlichen Beschwerden zu „kämpfen“ hat, weil all die Jahre harte Arbeit nun ihren Tribut fordern?

Ich kann immer wieder nur sagen, Leute, geht weniger arbeiten, macht nicht zu viel. 4 Stunden am Tag wäre vollkommen ausreichend. Seid für die da, die euch lieben, die euch brauchen. Ausgezehrt nützt ihr niemanden mehr etwas.

Dieses sogenannte System der Dienerschaft, der Sklaverei wird sich nicht verändern, wenn alle Menschen so weitermachen, wie zuvor, sondern erst, wenn jeder einzelne Mensch sich darauf besinnt, was ihm wirklich wichtig im Leben ist und sich darauf konzentriert. Nicht auf den Mangel, nicht auf das, was scheinbar fehlt. Es fehlt nichts im Leben, alles ist da, was man bedarf, aber es wird ignoriert.

Natürlich darf dies jeder für sich selber, frei entscheiden, aber seid euch dies immer bewusst, was ihr tut, tut ihr für euch selbst. Wenn ihr damit andere unterstützen wollt, dann nicht indem man mit Abwesenheit glänzt, sondern mit Präsenz.

Jeder einzelne gestaltet sein Leben so, wie man es für sich beschlossen hat. Unsere Kinder sollen nicht das System fortführen, welches wir so vehement ablehnen, sondern ihren eigenen Weg für sich finden, es liegt an ihnen, welchen Weg sie einschlagen möchten, wie sie ihr Leben gestalten möchten, nicht an uns. Es ist ihr Leben, wir haben unser Leben, wir können und werden auch nur unser Leben leben können. Niemand wird das Leben seines Kindes leben können, also warum schickt man es zum Beispiel in eine Schule, wo es für sich selbst gefühlt nichts brauchbares an Wissen erfährt? Warum darf es nicht selbst entscheiden, was es lernen möchte und vor allem von wem, oder wo?

Es gibt so vieles, was sich verändern darf, aber das liegt nicht in der Hand der Politiker, das liegt nicht in der Hand eines Systems oder einer Regierung, sondern bei uns, in der Hand jedes einzelnen Menschen. Wir sind das System, wir halten es aufrecht, niemand sonst. Ist es uns wichtig diesem System dienlich zu sein, indem wir uns bis zum letzten Tropfen melken lassen, oder sind uns unsere Lieben wichtig, für die wir dankbar sein dürfen, für die kurzen Momente, die wir miteinander haben?

Das miteinander ist sehr wichtig und entscheidend, damit auch die Akzeptanz einander, dass jeder Mensch einfach so ist, wie er ist, wie er es für sich entschieden hat und in keine Form gepresst werden muss.

Denn wir alle sind eine sehr, sehr große Familie.
Hand in Hand, gemeinsam, nicht gegeneinander.

2 Gedanken zu “Träume von Chris Fox

  1. Liebe Emmy – wie wahr!

    Zit.: 8 Stunden lang am Tag arbeiten? Teilweise 2 Stunden zusätzlich für den Arbeitsweg? Man kommt abends nach Hause, oder spät nachts, wenn man Überstunden gemacht hat und was hat man dann? Wenn der Partner auch berufstätig ist, hat man 2 Menschen, die so erschöpft sind, das sie sich ausruhen und entspannen und auch gerne Zeit alleine haben. Die Kinder sieht man kaum, die liegen vielleicht schon im Bett, man entfremdet sich immer mehr für Geld und vernachlässigt so alles, was einem wirklich wichtig ist.

    Meine Tochter, sie ist Softwearing. praktiziert genau das. Sie arbeitet 30 Stunden aus genau diesem Grund, weil sie sagt, sie sieht es nicht ein, dass sie bei Vollzeit, wenn dann das WE kommt, sogar für ihre Hobbys (sie hat ne Reitbeteiligung, Fitnessstudio, Wakeskaten und natürlich ihre Freunde usw.) zu müde und geschlaucht ist.
    Aber für mich war das auch ein „Umdenkprozess“ denn ich bin so aufgewachsen, dass man nicht ohne Grund Teilzeit arbeitet. Und viele haben mich darauf angesprochen – warum sie das tut. Meine Antwort darauf war, dass sie recht hat. Ich denke, dass viele das gerne machen würden aber sich nicht trauen. Aus finanziellen Gründen, viel sagen das geht mir dann in der Pension ab. Aber meine Tochter meint: wenn ich in Pension gehe, weiß ich eh nicht ob es überhaupt noch eine Pension gibt. Das sehe ich dann schon!
    Naja ich denke, sie soll und darf das machen, das für sie am Besten passt. Sie lässt sich da eh nichts dreinreden.
    In mancher Hinsicht ist sie auch mein Lehrer.

    GlG Sophie

    Gefällt 2 Personen

    1. Ganz genau so, liebe Sophie,
      Chris ist nämlich schon sehr sehr lange mein Lehrer und auch mein spiritueller Lehrer, obwohl er mein jüngerer Sohn ist (und er ist bei jedem und überall mit seinem natürlichen und angeborenen Wissen angeeckt). Und dieses Zitat von dir, ist ganz genau das, was wir irgendwie vorleben. Und noch schlimmer – 8-Stunden Arbeit + 2 Stunden Fahrtweg reicht ja gar nicht, denn die Pause von 0,75 arbeiten wir selbstverständlich raus und außerdem machen wir noch Überstunden – freiwillig!

      Unsere Entschuldigung: Zum einen war es das größte, wenn Mutti und Vati eine gute Arbeitsstelle und gutes Einkommen hatten, damit die Familie bestens mit allem versorgt war – ein Dach über dem Kopf, Kleidung, Konsumartikel, genügend Nahrung und einige Luxusgüter und damit für die Freizeit auch noch genügend gesorgt war und ein guter Urlaub drin war. Außerdem gab es noch Sonderboni für die Kinder. Das, was es zu wenig an Freizeit mit und für die Kinder gab, wurde mit Taschengeld oder Geschenken wett gemacht. Und jeder Außenstehende hatte unsere Familie als Vorbild gesehen. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir zwar keine Kriege mitgemacht haben, dass wir aber nie viel zu Essen oder an Kleidung und schon gar keine Luxusgüter hatten. Deshalb war es unser grundlegendes und vorrangiges Anliegen, unseren Kindern alles zu ermöglichen! Und wir waren eine sehr, sehr fleißige Generation – auch wenn ich daran denke, wie wir unser Haus in sehr, sehr viel Eigenleistungen gebaut haben. Keller buddeln, an der Mischmaschine stehen, die Steine schleppen, Ringanker gießen und, und und – dabei ging noch so weiteres Wochenende drauf – wieder alles, damit es die Kinder eines Tages besser haben…

      Und das andere war, dass wir – sowohl mein Mann als auch ich unsere Arbeit wirklich gerne machen. Die Kollegen und das Umfeld, in dem man mehr Zeit verbringt als mit der Familie, muss natürlich stimmen und ähnlich schwingen. Ich habe meine Arbeit somit auch als Hobby gesehen – macht einfach Spaß – und viele meiner Arbeitskollegen waren und sind auch wirklich gute Freunde und Vertraute.

      Deshalb fällt es auch jetzt schwer umzudenken und die Kehrseite der Medaille zu sehen. Es ist bei mir gar nicht meine Firma, die mich ausnutzt – ich arbeite in einer kleinen Firma, die selbst von den Steuern fast aufgefressen wird – und alleine die Tatsache, dass wir bis einschließlich Juli nur für die Steuern und für den Staat arbeiten!!!!! Und dass dann diese Steuern dermaßen verschwendet und verballert werden und niemand für Misswirtschaft mit den Steuern zur Rechenschaft gezogen wird! DAS ist die Ausbeutung pur. Und natürlich fällt es uns noch immer schwer umzudenken, aber genau unseres aufbauenden Fleißes bedurfte es, damit unsere Kinder JETZT den nächsten Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Freiheit gehen können und damit nun auch unsere Lehrer sein können!

      Nur generationsübergreifende Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis führen dazu, jetzt auch weiter gehen zu können. So sehe ich das. Denn erst unser So-Sein ermöglicht es unseren Kindern ihren Weg, und wenn wir nicht stur an unserer Zeit festhalten, können wir zusammen den nächsten Schritt in die Freiheit gehen.

      So sei es
      In Liebe und Freiheit

      Emmy

      Gefällt 2 Personen

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