Unkonventioneller Kräuter und Gewürz-Verwertungs-Tag

…oder, wie ich möglichst viele gesunde Kräuter und Gewürze schmackhaft in einem veganen (schnellen) Bratling kombinieren kann…

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich schon lange keinen freien Tag mehr zu Hause verbracht habe, so viel waren wir in diesem Jahr an wundervollen verschiedenen Orten.

Heute jedoch ist es mal wieder so weit, nachdem wir uns am letzten Wochenende dazu entschieden haben, die geplante Tour in den Norden auf die nächste Woche zu verschieben. So habe ich, nach der dringend zu erledigenden Hausarbeit, die ich bis eben verrichtet habe, nun endlich wieder einmal Zeit und Muße, etwas leichtes, gesundes und schnelles in der Küche zu „zaubern“.

Wer öfter auf meinem Blog gelesen hat weiß, dass ich sowohl die schnelle als auch die unkonventionelle Küche mit einem Mix von vorhandenen und gesunden Zutaten bevorzuge. Dabei kommt es mir persönlich sehr darauf an, dass ich viele gesunde Kräuter, Gewürze und dergleichen, die meinem Körper gut tun und ihn von Krankheiten fern halten, bevorzuge. Da das heutige Rezept (wie so oft) nicht geplant war, gehe ich nach dem, was ich im Hause und im Garten habe.

Bratling-1

Ich weiß nicht, ob ich damit alleine stehe, aber nach dem zu gehen, was wir alles wann trinken, essen oder wie auch immer zu uns nehmen sollten, damit es dem Körper an nichts fehlt, lässt einen irgendwie den Überblick verlieren und sprengt zudem den Rahmen der Möglichkeiten. Ich denke da an verschiedene wirklich gute Rezepte zum Beispiel mit dem gesunden Kukuma (in Mandelmilch), mit Honig oder Ingwer, mit Kreuzkümmel, Limetten oder Petersilie, Galant, Koreander, Schwarzkümmel, Zwiebel, Thymian oder Knobloch, was man in verschiedenen Verbindungen möglichst jeden Tag – entweder nach dem Aufwachen bzw. vor dem Schlafengehen tun sollte.

Ich für meinen Teil habe mir für den Morgen nach dem Schlafen angewöhnt, energetisiertes stilles Wasser mit dem Saft einer halben frisch gepressten Zitrone zu trinken und alles andere über den Tag verteilt in verschiedenen Variationen mit den Mahlzeiten zu genießen. (Außer vielleicht gelegentlich einige Tees, zum Beispiel aus Kreuzkümmel, Zimt und Honig oder ein Smoothie aus Limette, Petersilie, stillem Wasser, Apfelessig und Honig über den Tag verteilt bzw. vor dem Schlafengehen, gibt es wenig ständig wieder kehrende Rituale auf Dauer).

Früher habe ich es SEHR GENAU in der Wahl der Lebensmittel, die ich esse oder nicht esse genommen – bin damit zwar körperlich in der Regel gut gefahren, jedoch war das gesellschaftlich oft ein Problem.

Heute weiß ich, dass es nicht (nur) die Ernährung ist, die uns gesund und „heil“ hält, sondern es ist ein Mix aus dem, was wir gerne essen wollen, besonders im Hinblick auf die gute Laune und die Freude – auch in Gesellschaft. Dazu gehört es dann durchaus, dass ich in der Kaffeerunde ebenso mein Stück Torte oder Eis voller Genuss essen kann, wie das Stück Schokolade, wenn ich Lust und Appetit darauf habe.

Mein Leben lang habe ich mich für „zu dick“ gehalten. Das war auch immer mal wieder der Fall. Über vier Kleidergrößen hängen in meinem Schrank (36 bis 42), die ich immer mal wieder nach Bedarf gewechselt habe. Aber auch hier ist es wie in so vielen Bereichen des Lebens: Loslassen, nicht das manifestieren, was man so nicht möchte, sondern es sollte „leicht“ gehen, wenn man an Gewicht verlieren möchte und sich nicht unnötig daran festbeißen.

Hupps – so eine „Gardinenpredigt“ (über und für mich) wollte ich jetzt gar nicht vom Stapel lassen… 😉 😉 🙂

Heute gibt es Gemüse-Bratlinge mit Kräutern und einer Tomatensoße oder einem Dipp aus Avocado, Kräutern und Hanföl oder auch einfach mit Senf

Für die Bratlinge eignen sich besonders Zuccini, Möhren, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis. Bei mir kommen heute Zuccini, Möhren und Kürbis unter die Reibe.

Der kleine Hokkaido-Kürbis wird mit Schale verwendet. Die Kerne werden großzügig entfernt. Wie man Kürbiskerne verwendet (säubert und röstet), hatte ich bereits in meinem Beitrag aus dem letzten Jahr: HERBST- UND KÜRBIS-TAGE beschrieben.

 

Kürbis, Zuccini, Möhre oder weitere Zutaten werden fein gerieben und kommen in eine Schüssel – die Zwiebel wird geschält und in kleine Stücke gehackt, eine Knoblauchzehe (oder zwei) geschält und mit einer Knoblauchpresse ebenfalls in die Zutaten der Schüssel gegeben.

Gemüse nach Geschmack, z. B. Zuccini, Möhre, Kartoffel, Süßkartoffel, Kürbis (Paprika)…
1 kleine Zwiebel
1 bis 2 Knoblauchzehen
Pfeffer, Himalya-Salz
Gewürze wie Schwarzkümmel, Kurkuma, Galant, Kreuzkümmel, Peperoni
Kräuter wie Majoran, Thymian, Brennessel, Bärlauch, Beifuß, Korianda, Basilikum…
weitere Zutaten wie Zitronengras, Curryblätter, Knoblauchgras, Lorbeerblatt… sogar Pfefferminze oder Zitronenmelisse oder Lavendel sind möglich

(glutenfreies) Mehl
Kokosöl oder hoch erhitzbares Bratöl

Wer nun glaubt, dass es zu viele Geschmacksrichtungen durcheinander geben würde, der kennt wohl die Geschmackserlebnisse der indischen Küche nicht…

Allerdings ist manchmal auch weniger „mehr“ – also jeder möchte das ganz genau so mixen, wie es für ihn passt. Die vermengte Masse sollte bereits in rohem Zustand schmackhaft sein, ansonsten wird sie nach der Fertigstellung auch nicht besser schmecken…

Diese Grundmasse kann gut und gerne auch als Füllung für Paprika, Tomaten oder ausgehöhlte Zuccini, Kartoffeln oder Schmorgurken genommen werden, die dann im Backofen ca. 20 Minuten bei einer Ober-/Unterhitze von 200 °C gebacken werden.

Wenn man keine Kartoffeln (Stärke) verwendet hat und Bratlinge in der Pfanne machen möchte, empfiehlt es sich, je nach Konsistenz (glutenfreies) Mehl einzuarbeiten, damit es beim Braten zusammenhält. Dann in der Pfanne Kokosöl oder Bratöl erhitzen, flache Taler formen und die Bratlinge von beiden Seiten knusprig und braun braten (ca. 3 Minuten je Seite).

Dazu kann man dann alles mögliche an Soßen oder Dipps reichen oder aber man verwendet die Bratlinge zu einem Sonntagsessen mit Kartoffeln, Gemüse und Soße.

Guten Appetit.

 

Übrigens hat das Schreiben meines Beitrages nun länger gedauert, als die Herstellung der Bratlinge.

Jetzt bin ich satt… 😉

In Liebe

Emmy

❤ ❤ ❤

 

 

3 Gedanken zu “Unkonventioneller Kräuter und Gewürz-Verwertungs-Tag

  1. Schmatz, schmatz… wie lecker ist DAS denn!!!! 😉

    Supi, liebe Emmy… das entspricht so ganz meiner „Masche“ … es gibt so viele tolle Rezepte… doch am liebsten „mache“ ich es auch so… man/frau nehme, was sie hat und bereite das leckerste daraus, was ich mir gerade vorstellen kann! 😉

    Dankeschön für´s Teilen!

    Herzensgrüße
    Elke
    💗💗💗

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