Sag, was du siehst und du siehst „dich“

Ich danke dir von Herzen, lieber Geyrio für deine weisen Texte (via FB), die ich gerne weiter teilen möchte. Wie immer, regt es zum Nachdenken an – über das, was ich „glaube“ zu sehen und über mich, auch ob und wie ich weiter gehen möchte…
*
Wieder lieben herzlichen Dank an euch ❤
*
*
In Liebe
*
Emmy
*
❤ ❤ ❤
*
Waldpaziergang

(Foto von Emmy)

Geyrio Oiryeg
Stell dir vor, du siehst einen Menschen.

Optisch entspricht dieser keinesfalls der Allgemeinheit und du siehst ihn Tagein Tagaus im Park spazieren.
Was glaubst du, warum?

Es wird durchaus viele verschiedene Antworten hierzu geben, die einen werden wohl denken, oh, er muss arbeitslos sein, wenn er den ganzen Tag dort umher spaziert.

Andere denken sich dazu vielleicht noch, das er Arbeitslosengeld, oder Sozialhilfe bekommt.

Vielleicht denken auch einige, dass er obdachlos ist.

Aber genauso gut kann er auch ein Künstler sein, ein Buchautor, dessen Namen zwar jeder kennt, aber nicht dessen Gesicht.

Vielleicht genießt er lediglich den Augenblick und lässt sich von der Natur inspirieren.

Vielleicht hat er auch einfach einen vollkommen anderen Lebensweg, eine andere Lebensweise eingeschlagen, als die breite Masse und nichts von dem oben genannten trifft auf diesen Menschen zu.

Man kann aufgrund der oberflächlichen Erscheinungsform nicht erkennen, was für ein Mensch dort steht und was dieser tut, oder warum dieser dort steht.

Das äußere sagt nichts über einen Menschen aus, so sagt das, was man beobachtet sehr viel über einen selbst aus, weniger über das, was man beobachtet, denn man wird sofort mit seinen Gedanken, Glauben und Vorurteilen konfrontiert.

So ist es mit allem, was wir beobachten.

Wenn wir etwas erblicken, was uns persönlich nicht gefällt, dann nicht, weil das, was wir erblicken schlimm oder schlecht ist, sondern weil wir es als solches betrachten möchten.


Wenn wir es als etwas betrachten möchten, was uns schadet, so wird es uns schaden.

Doch tatsächlich geht der Schaden, den wir dadurch erleiden nicht von der Sache aus, die wir beobachten, sondern von uns selbst, von unseren eigenen Gedanken, unseren eigenen negativen Gedanken, welche wir hegen und pflegen.

Durch das schlechte, was wir in den Dingen erkennen möchten.

Und nur das lässt uns erkranken und auch leiden.

Ändern wir unsere eigene Perspektive, unseren eigenen Blickwinkel, beginnen damit es positiv zu betrachten und wissen, dass das, was wir sehen unsere eigenen Gedanken und Empfindungen reflektiert, so können wir daraus lernen und erfahren wer und was und wie wir sind.

Wir können nun damit beginnen all die Dinge, all die Gedanken loszulassen, welche uns nicht mehr dienlich sind. 


Wir können sogar alles loslassen und nur das in uns aufnehmen, was für den Moment, in dem wir es erfahren wichtig ist, während wir es in einem neuen Moment schon lange wieder losgelassen haben, uns davon gelöst haben.

Wir können damit beginnen mehr im Hier und Jetzt zu leben, als wir es uns jemals hätten erträumen können.

Hören wir auf, den Ozean nur oberflächlich zu betrachten, lasst uns beginnen in ihn einzutauchen und seine Tiefen zu erkunden und zu entdecken, so werden uns ganze Welten offenbart.

Ozean

(Foto von Emmy)

Advertisements

Ein Gedanke zu “Sag, was du siehst und du siehst „dich“

  1. … „Wir können sogar alles loslassen und nur das in uns aufnehmen, was für den Moment, in dem wir es erfahren wichtig ist, während wir es in einem neuen Moment schon lange wieder losgelassen haben, uns davon gelöst haben.“…

    SO erfahre ich es immer mehr! … und das fühlt sich unglaublich frei und er-LEICHT-ernd an! DANKE, lieber Geyrio für deine Worte und DANKE auch dir, liebe Emmy, dass du mit uns diese teilst!

    ALLEN einen wundervollen Tag und
    Herzensgrüße
    Elke
    💗💗💗

    Gefällt 3 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s