„Schummellieschen“ oder, warum ich die Karten hingeschmissen habe…

 

Dieses Mal waren es mehrere Umstände kurz hintereinander – beinahe zeitgleich – die mich so geführt haben, dass wirklich genau das, was gerade den Fokus meiner Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat – der Beginn eines wissenden Verstehens – eingetroffen sind.

Die erste Begebenheit, die bei mir und in mir stattgefunden hatte, war eine Erkenntnis, die tief verwurzelt als unangefochtene Wahrheit aus mir heraufsteigen wollte, die ich mich jedoch kaum getraut hatte laut auszusprechen. Trotzdem formte sich diese Erkenntnis stetig weiter, nahm Form und Gestalt und Gewissheit an.

Darüber gelesen, davon gehört, viele Male in unterschiedlichen Schattierungen dargelegt, hatte ich natürlich auch schon so einiges gesehen. Aber nüchterne und nuancierte Abhandlungen anderer sind keine eigenen Erkenntnisse – in mir und aus mir selbst heraus kann nur das kommen, was ich zu glauben und schließlich zu wissen bereit bin, denn in jeder Aussage, die nicht in und aus mir selbst Erkenntnis geworden ist, gibt es auch die Feinheiten, die eben aus den Erkenntnissen anderer entstammen und unter Umständen nahe an meiner eigenen Wahrheit vorbeischrappen. Dieses ganze „Spiel“ ist mittlerweile so sehr verwinkelt, verwoben, verzweigt und wirr, so dass die Erkenntnis und der Ausweg aus dem Gefängnis wirklich nur durch einen selbst und durch das Öffnen des Ur-eigenen Portals führen kann. Niemand sonst kann und wird das für dich erledigen (können). Wie und wann du die Karten hinwirfst, ist ganz alleine deine Entscheidung. Und zwar Mensch für Mensch für Mensch…

Nicht Gott ist alles, sondern ich BIN Gott in allem und mit allem. Es ist kein fremder ferner Gott, der alles geschaffen hat, so wie es sich mir präsentiert, sondern das war ich ganz All•EINS. Es ist meine Welt, in der ich hier lebe und sie entstand genau so, weil ich meine Zustimmug gegeben habe, ohne erinnerndes Wissen und scheinbar getrennt zu er-LEBEN… und das ist eben kein Paradoxum zu dem zuvor angesprochenen Portal IN einem jeden!

Dieses Erfahren/Erleben-„Spiel“ war ein Ausgangspunkt, von dem aus es auch schnell zurück zum Ausgang gefunden werden sollte… Jedoch gab es „Spielverderber“, die von Anfang an ihr gesamtes Wissen behalten haben, weil sie sich in den Kopf gesetzt haben, die sich selbst der göttlichen Glut beraubten Menschen, diese in Wahrheit mächtigen Wesen,  für ihre eigenen Zwecke auszunutzen, die Macht zu fühlen, über sie zu herrschen (Anu).

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Das war gar nicht so schwer, nachdem gutgläubige, liebevolle und vor allem vertrauensvolle Menschen gezielt getäuscht worden sind (und sich haben täuschen lassen).

 

Und was hat das nun mit dem Kartenspiel „Schummellieschen“ zu tun?

In Wikepedia steht dazu als einleitender Satz: Schummellieschen oder auch nur Schummeln ist ein Kartenspiel mit einfachen Regeln. Der Sinn des Spiels ist es, die Regeln unbemerkt zu brechen und zu betrügen. Das Spiel ist auch unter den Titeln Mogeln, Schwindeln, Schmu, Bullshit, Bescheißen, Lügen, Betrügen oder auch Lügen und betrügen bekannt.“

Natürlich war es von uns Gottes-Aspekten nicht geplant, in dem Spiel zu lügen und zu betrügen – trotzdem musste ein Gegenpart ja dazu gehören, um Teilung und Dualität erfahren zu können – also ließen wir es zu.

Es entstanden raffinierte Labyrinthe, die es darauf abzielten, die Schleier des Vergessens nicht nur zu halten, sondern dermaßen zu verstärken, dass der Funke der eigenen Göttlichkeit im Menschen so gut wie erloschen war, das Vergessen noch tiefer.

Die Schummler im Spiel – also diejenigen, die ihr Wissen bewahrt hatten, über Techniken und vor allem die Magie der Vorstellungskraft weiterhin verfügten, unternahmen alles, um die göttlichen Menschen abgelenkt und klein und im Dunkeln zu lassen (Schummellieschen – in vollem Umfang und damit Ein- und Übernahme von FAST allen Karten). Das erklärte Ziel dabei war, das Spiel nicht enden zu lassen, sondern es in einer deutlichen Übermacht als Karteninhaber am Leben zu halten.

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Es wurden „Games“ ersonnen, spielbar auf PC oder eigens dafür konstruierten Spielekonsolen, von denen viele der Games so lebensecht wirken, als wäre man selbst dort im Spiel. Dass es so viele dieser verwirrenden und grausamen „Baller(Spiele)“ gibt, hat wiederum mit der gewollten Ablenkung und Abstumpfung zu tun, die im Game enthalten ist. Wenn sich jemand (als Held) in Games auf Spielekonsolen zurückzieht, nimmt er in der Regel nicht mehr aufmerksam am hier stattfindenden Realitäts-Spiel teil. So etwas hatte schließlich schon einmal funktioniert als Gladiatoren-Spiele und somit Ablenkung von der Versklavung. Natürlich ging man später sehr viel subtiler, aber auch ausgeklügelter und raffinierter vor, so dass die Versklavung als solche gar nicht mehr so leicht erkannt worden ist. Ablenkung im gebotenen Konsum, in scheinbaren Freiheiten, in scheinbar präsentierten Größen, andere nach Belieben anhimmeln zu können (Musik-, Film-, Sportstars, die so genannten „Promies“ oder auch Hoch-Herrschaftliche Majestäten), nur um sich selbst noch kleiner oder unvollkommener zu fühlen… Mode, Schönheitsideale, Geldbarone… – natürlich auch die Kehrseite der Ablenkungs-Medaille: Kriege, Terroranschläge, Krankheiten, Wettermanipulationen und ausgelöste Katastrophen – das Schüren von Angst… einhergehend mit Überwachung und freiwilliger Einnahme von Pillen und Spritzen… Duckmäusertum aus Bequemlichkeit.

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Obwohl der ursprüngliche Ausgangspunkt, die Absicht – unsere menschlichen „Spiele“ so real wie möglich erscheinen zu lassen gut gemeint war und leicht in Liebe wieder gelöst werden könnte, war es das Ausnutzen unserer freiwillig gewählten Amnesie ganz sicher nicht.

 

Die Quelle/Gott/Wir/ICH haben Aspekte von uns selbst mit bestimmten Aufgaben und Eigenschaften auf das „Spielfeld“ gesetzt. Das taten wir schon lange Zeiten – ähnlich wie beim Schach. Jedoch hatten wir jegliche Art von Spielen immer schnell zurück zur Liebe und „nach Hause“ gebracht, so dass es noch eine weitere Komponente dazu geben sollte und diese Komponente war der „freie Wille“ jeglichen Aspekts (von uns selbst). So oft wurde darüber berichtet, wenn jemand mal an einer Geschichte oder gar an einem Roman geschrieben hat, die reine Fiktion darstellt, weiß man, wie sich die Protagonisten der Handlung plötzlich verselbstständigen können. Selbst wenn der Autor vorher eine klare, Handlungslinie aufgebaut hat und die entsprechenden charakterlichen Eigenschaften der Hauptfiguren aufstellt, passiert es nicht selten, dass der Satz oder die Handlung, die eine gezeichnete Figur sagen oder ausführen soll… verweigert wird. Der gezeichnete Charakter dieser Figur hat sich still und klamm heimlich verselbstständigt, hat eigene Gedanken und Gefühle angenommen und möchte nicht dieser vorgezeichneten klaren Linie folgen. Aber durch diesen eigenen freien Willen und die bewusst und gezielten Manipulationen und Ablenkungen brachten (wir uns) tiefer und tiefer hinein, glaubten wir doch, unseren eigenen Willen zu nutzen und so spielten wir mit.

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Doch – wie jeder weiß, irgendwann wird dem Verlierer das Spiel zu dumm und irgendwann, wenn der Gegner beinahe schon alle Karten für sich eingenommen hat (aus bekannten Gründen aber nicht komplett gewinnen möchte, damit das Spiel am Laufen bleibt), sind alle ausgespielten Ablenkungen ausgereizt. Entweder spielt der mutmaßliche und größte Betrüger weiter falsch, wird jetzt aber ständig ertappt und verliert seine Karten… oder er spielt fair und wird damit nach und nach ebenfalls ein Gleichgewicht wieder herstellen (müssen). Aber wird ihm das nach dieser langen Zeit des selbstverständlichen Lügens überhaupt noch… gelingen?????

 

So viele und immer mehr der Aspekte beginnen sich die Augen zu reiben. Natürlich ist es auch unangenehm, wenn man mitbekommt, wie sehr man sich hat blenden lassen – vielleicht sich selbst vor den Karren spannen lassen, um auch andere mitzublenden – sich quasi zeitweilig im Labyrinth verführen ließ. Das gilt es nun zwar – zum Ende des Spiels hin zu erkennen – sich davon aber nicht länger seiner Freiheit und seiner Größe berauben zu lassen und – sich nicht länger in des Spiel einbinden zu lassen, selbst auf die Gefahr hin, als „Spielverderber“ zu gelten, auch auf die Gefahr hin, seinen Stolz beiseite zu schieben, nicht um jeden Preis mehr gewinnen zu wollen… los-zu-lassen… AUF-ZU-GEBEN – in die eigene Stille zu tauchen – und als urteilfreier Betrachter des Spiels heraus und zurück zu kommen. Was tue ich jetzt, nachdem ich um die Lügen und Täuschungen weiß? Soll ich mich darüber aufregen – wie mit mir umgegangen worden ist oder lass‘ ich es… SEIN! Es ist gut – es ist genug. Es IST – BIN zurück ❤

 

An diesem Punkt stehen viele von uns jetzt – die Aufräum- und Reinigungsarbeit beginnt. Ohne Reue, ohne Schuldzuweisungen, sondern mit einem Lächeln, das sich langsam aber stetig ausbreiten wird, das über die Welt zieht, sich ausdehnt und andere ansteckt.

So beginnt er, der neue Morgen. Erst wenn ich mir verziehen habe, mich wieder gefunden habe, nichts bedauere, nichts nachtrage, denn jeder wird genug mit sich selbst zu tun haben, werde ich vollends erwachen.

❤ ❤ ❤

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In Liebe

Emmy

(alle Fotos sind von Emmy)

PS: Ich erzählte von vielen „Zufällen“, die mich die letzten Tage begleiteten. Ein weiterer betrifft dieses Video, eines jungen Mannes, der zu einer sehr ähnlichen Erkenntnis gekommen ist und sie in seinen eigenen Worten ausspricht. Es waren mehrere Zufälle auf einmal, bis dieses Video mich erreicht hat – umso mehr verstehe ich jetzt den Inhalt ❤

Ich danke dir, lieber Yannick, du bist ein toller Mensch ❤

 

 

Die höchste Erkenntnisstufe (Wer du wirklich bist)

 

Am 13.04.2019 veröffentlicht

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Wie bei auch allen anderen Blogbeiträgen gilt auch hier, dass jeder genau das für sich selbst nehmen möchte, was ihn weiter bringt und alles andere links liegen lässt! 😉 

 

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