Susan – spiritimalltag – sagenhaft schön, 11.05.2019

…“Ein aufregender Abend liegt hinter mir. Ich durfte mein Sagenbuch in der Bibliothek einer mecklenburgischen Kleinstadt vorstellen. Die dortige Bibliothekarin und mich verbindet eine jahrelange harmonische Zusammenarbeit.“…

Kennt ihr schon dieses liebevolle und „unbekanntewesen“, das den so schönen Beitrag hier geschrieben hat??? … 😉 …  Wie ihr inzwischen wisst, fliege ich ja hin und wieder … so ganz federleicht – und ganz im Sinne (m)eines „Markenzeichens“ der Eule 🦉… GERNE auch außerhalb unseres Blog´s mal umher… und landete – als meiner Zwischenstationen – bereits vor länger Zeit – auf dieser schönen Blog-Seite, eines weiteren liebenswerten Mitgliedes unserer wachsenden Blog-Familie… ich landete bei Susan… 🙂 …

Es ist einfach sagenhaft schön, wieviele sich mit ihren Gaben und Geschenken jetzt wieder öffentlich zeigen… in ihrer UR-EIGENEN Art und Weise auch wieder-ENT-decken lassen…💐 Liebe Susan… 💗 es ER-FREUT mein Herz sehr, was du hier in deinem Beitrag und über deine Buchvorstellung ( Sagen und Erzählungen aus der Müritzregion) berichtest. Da wir mit unserer Familie schon oft in zauberhaften Gegenden von Deutschlands unterwegs waren, – u.a. auch die Mecklenburger Seenplatte – Nahe der Müritzregion – liebe ich sehr,  freute mich dieses ganz besonders.

Wie schön ist doch unsere geliebte Mutter Erde… lasst uns diese Schönheit auch wieder in uns selbst entdecken… und das, was WIR SIND nach außen immer sichtbarer werden lassen… das ist einfach „sagenhaft schön“!

Sehr gerne möchte ich euch nun, diesen aktuellen Beitrag von Susan hier vorstellen…

Danke, liebe Susan, dass DU BIST, wie DU BIST und auch für deine Zustimmung zur Weitergabe hier auf dem Blog… 🙏

Alles Liebe für den Tag mit…

Herzensgrüßen

Elke

💗💐💗

Ps… Meine allerherzlichsten Glückwünsche für dich und deinen tollen Erfolg… die habe ich gerade hier erst noch nachgetragen! 💐 …  das hätte ich vor lauter Begeisterung doch fast noch vergessen! 😊

spiritimalltag

Quelle: hier

sagenhaft schön

Ein aufregender Abend liegt hinter mir. Ich durfte mein Sagenbuch in der Bibliothek einer mecklenburgischen Kleinstadt vorstellen. Die dortige Bibliothekarin und mich verbindet eine jahrelange harmonische Zusammenarbeit. Auf den Zugfahrten zu den Fortbildungen tauschen wir uns aus, klagen uns auch manchmal unser Leid und geben uns wertvolle Alltags-Arbeits-Tipps. Zwischendurch rufen wir uns an oder mailen für besondere Projekte Buchauswahl-Listen hin und her. Vor einigen Jahren durfte ich schon einmal dort vorlesen, an einem Lesemarathon-Tag, an dem von morgens bis abends im Halbstundentakt vorgelesen wurde. Nun hatte sie mich gebeten, wiederzukommen und, gemeinsam mit Peter, dem Fotografen, einen ganzen Abend zu gestalten.

Natürlich war es mir ein Vergnügen, mein kürzlich erschienenes Sagenbuch zu präsentieren, zu dem Peter tolle Fotos beigesteuert hatte. Ich musste bei Peter ein kleines bisschen Überzeugungsarbeit leisten, denn er hatte eine traumatische Erfahrung in dieser Stadt und wollte nie wieder dort seine Fotos zeigen. Die Überzeugungsarbeit dauerte aber nur ungefähr zehn Minuten, dann war Peter voll dabei. 🙂

Durch die Arbeit als Bibliothekarin bin ich eigentlich ein Vorlese-Profi. Aber wenn es um das eigene Buch geht, an dem mein Herzblut hängt, dann steigt die Aufregung, je näher der Termin rückt. Und das, obwohl ich den Veranstaltungssaal schon kannte und wusste, dass er toll ist, obwohl ich wusste, dass ein tolles Publikum auf mich wartet und obwohl meine Kollegin ganz lieb alles so schön vorbereitet hatte. Oder gerade deshalb? Schließlich will man ja gerade deshalb alles ganz besonders schön präsentieren. 🙂

Am Vormittag dieses Abends gab es an meinem Arbeitsort noch eine Versammlung der dritten Art. Ich schrieb ja schon einmal, dass eine hochwissenschaftlich abgehobene Professorin die Leitung des Hauses, in dem sich meine Bibliothek befindet, übernommen hat. Spätestens von diesem Zeitpunkt an hatte ich beschlossen, außer der reichhaltigen Kinder-Bibliotheksarbeit Dienst nach Vorschrift zu machen. Nun saßen in einer Besprechung der Bürgermeister, die neue „Kulturtante“ und die Professorin. Sie ließen sich, wie die ersten Menschen, von einem neu zugezogenen bekannten Schauspieler-Ehepaar erklären, wie man Lesungen und Veranstaltungen organisiert. Eine Vertreterin des Kulturvereins, die schon unzählige Veranstaltungen organisiert hatte und ich saßen daneben, schwiegen und dachten uns unseren Teil. 🙂

Das Schauspieler-Ehepaar erklärte: „Also in Berlin können Sie froh sein, wenn 30 Leute zu Lesungen kommen. Und ein Buch vorlesen, also nur lesen, das geht schon lange nicht mehr. Sie können höchstens zwanzig Minuten oder eine halbe Stunde nur lesen, müssen aber zwischendurch immer mal wieder auflockern. Die Leute kommen ja nicht, um das Buch vorgelesen zu bekommen, sie wollen den Autor kennenlernen. Man muss es machen wie Fitzek und ganz viel nett plaudern.“ Hm. Ich dachte mir meinen Teil und schwieg. Wie die ersten Menschen fragten sie die Schauspieler dann noch nach Möglichkeiten der Werbung – ich fand es einfach nur peinlich. 🙂

Der Anlass der ganzen Versammlung war, dass ein Sponsor darauf dringend bestanden hatte, dass endlich Leben in das neue Bibliotheks- und Museums-Haus einzieht. Ich hatte daraufhin schon eine lange Liste gemailt mit den Kinderveranstaltungen, die ich innerhalb der 20h Wochenarbeitszeit, die für mich als einzige angestellte Arbeitskraft in der Bibliothek zur Verfügung stehen, sowieso schon im Programm habe. Das hat wohl dazu geführt, dass sie mich mit weiteren Wünschen in Ruhe ließen. 🙂

Die mühsam erarbeitete kreative Veranstaltungsliste für den Rest des Jahres 2019, mit nur einer Veranstaltung monatlich (gefordert waren zwei), sah dann so aus: Drei Lesungen des Schauspieler-Ehepaares, natürlich kostenlos, ein wissenschaftlicher Vortrag der Professorin, eine Sagenlesung einer hier schreibenden Bibliothekarin 🙂 , eine Lesung einer Autorin aus der Region, die sich ebenfalls kostenlos angeboten hatte und ein Hoffest mit Musik.

Nach dieser sehr langen Besprechung, aus der ich mal wieder sehr frustriert zu spät nach Hause kam, musste ich mich sputen, um für meine eigene Lesung alles vorzubereiten. Peter war ebenso aufgeregt wie ich und wollte sehr früh losfahren, um seine Technik gründlich auszuprobieren und dem Veranstaltungsraum anzupassen. Es wurde trotz aller Aufregung eine schöne Fahrt durch gelbe Rapsfelder. Während Peter mit der Technik beschäftigt war, schaute ich mich in der schönen Bibliothek meiner Kollegin um und fachsimpelte mit ihr und ihren lieben ehrenamtlichen Helferinnen. ❤

Inzwischen wurden durch zahlreiche Leser der Bibliothek selbstgemachte kulinarische Kreationen für ein Fingerfood-Buffet gebracht. Dies sollte eigentlich auf dem Hof der Bibliothek aufgebaut werden, aber aufgrund der Schafskälte wurde es einfach in die Küche einer benachbarten Physiotherapeutin verlegt. Nach und nach füllte sich der Saal und war schließlich so komplett überfüllt, dass noch Stühle hinter die offene Saaltür gestellt wurden. Statt 50 – 60 Personen, die erwartet wurden, kamen 75. Nach der Besprechung vom Vormittag ein absoluter „innerer Vorbeimarsch“ für mich. Meine Kollegin war auch völlig geplättet über dieses rege Interesse an Sagen der Region. Sogar der Bürgermeister dieser Kleinstadt war erschienen und bestellte anschließend für sein Rathaus Fotos bei Peter. 🙂

Der Lesung lauschten alle sehr interessiert und ich überzog um eine Viertelstunde, was sonst überhaupt nicht meine Art ist. Als ich ankündigte, dass noch fünf Minuten für den Umbau der Technik nötig sind, stellte ich dem Publikum frei, eine Pause zu machen, für Fragen zur Verfügung zu stehen oder noch eine Sage vorzulesen. Sie wollten die Sage hören. 🙂Peters Fotos, mit Musik präsentiert, waren eine schöne Ergänzung zu den Sagen, alle waren ganz verzaubert. ❤

Danach wurden wir vom Publikum gefeiert und meiner Kollegin mit Blumen und kleinen Aufmerksamkeiten bedacht. Bücher wurden gekauft, die Peter und ich signieren mussten. Peter signierte mit stolz geschwellter Brust die ersten Bücher seines Lebens und ich erinnerte mich daran, was für ein schönes Gefühl das für mich vor fast zwanzig Jahren war und sah im schmunzelnd zu. 🙂

Ein Pressefoto wurde gemacht und wir durften uns zahlreiche Komplimente anhören, während man uns am Buffet „fütterte“. „Ihr müsst unbedingt … probieren, das hat Frau … gemacht und das macht sie immer so toll!“ 🙂Am meisten freute mich das Lob der ehemaligen Bibliotheksleiterin dieser Kleinstadt, die sehr interessiert und sehr begeistert dabei war und die ich Ewigkeiten nicht mehr getroffen hatte. Allgemein wurde der Wunsch an mich herangetragen: „Kommen Sie unbedingt wieder, mit noch mehr Sagen im Gepäck!“ Das werde ich auch gern tun und auch wieder gemeinsam mit dem lieben Fotografen Peter. 🙂

https://spiritimalltag.wordpress.com/2019/05/11/sagenhaft-schoen/

2 Gedanken zu “Susan – spiritimalltag – sagenhaft schön, 11.05.2019

    1. Da dürftest du mit Sicherheit RECHT haben, lieber Peter, lach, lach… 😃…

      Mein 1. Freund im Kindergarten (heute KITA) … hieß auch Peter… „Peter Schmitz“ grins, grins…
      (Ich schaute gerade mal bei Google nach… da gibt es wahrlich SEHR viele von…) 😉

      Wie sagt man doch so schön… es gibt noch mehr „bunte Hunde“ … und ich sage jetzt liebevoll…
      Und ALLE sind gut und richtig, wie sie sind…

      EGAL, welchen Namen sie tragen… 😉

      Also, lieber Peter… lass dich grüßen in den Abend… und es dir gut ergehen….

      Herzensgrüße
      Elke/ICH BIN…
      💗💗💗

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