Gedanken-Impuls ~ 31.10. -01.11.2020

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Wie ich dir begegnen möchte…

Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen.
Dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten.
Dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen.
Zu Dir kommen, ohne mich aufzudrängen.
Dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen.

Dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen.
Mich von dir verabschieden, ohne wesentliches versäumt zu haben.
Dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich dafür verantwortlich zu machen.
Dich informieren, ohne dich zu belehren.
Dir helfen, ohne dich zu beleidigen.
Mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen.
Mich an dir freuen – so wie Du bist.

Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann, dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.

Virginia Satir

💜🙏💜

Bildquelle: pixabay

6 Gedanken zu “Gedanken-Impuls ~ 31.10. -01.11.2020

  1. Liebe Elke,
    meine Gedanken zu dem Text von V. Satir (hatte diese sich nicht mit NLP beschäftigt…?). Muß niemand teilen 🙂
    Im ersten Moment hört sich das Gedicht ja gut an…, aaaber „ich möchte“ heißt soviel wie ich tu es (noch) nicht, ja schiebt es sogar weg. ‚Ich möchte‘ ist Zukunftsmusik, Erschaffen aber findet nur im Jetzt statt.
    Dazu kommt, daß man sich Tugenden vor die Nase hält, (ah, eine neue Karotte, wie immer leider per Distanzhalter). Das schafft Streß und schiebt es noch weiter weg. Unerreichbar.
    Affirmation dagegen heißt Bejahung. Z.B. „danke, daß ich mich an dir/mir freue, …“ etc. Ist im Jetzt, in der Präsen(t)z.
    Der letzte Satz dann ist schlicht eine Erwartung: „Wenn, dann“. So wie: „Ich möchte ja, (mich freuen über dich o.ä.), aaaber nur Wenn DU (dies und jenes beachtest, sonst nicht). Bedingungen…
    Kurz gesagt, wenn ich genau reinfühle, ist es gar nicht angenehm.
    Das Foto dagegen erschafft schöne Gefühle durch ein Bild welches die Sinne anspricht. Kann aber genau dadurch über den Text hinwegtäuschen.
    Danke jedoch für DEINE, Elke, schöne Absicht dabei, das ist entscheidend ❤
    Ein wunderschönes WE dir vor der Lockenwicklerzeit…

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    1. Liebe Hilke,

      hab vielen Dank für deine interessante Anmerkung und Ergänzung… Du wirst vielleicht jetzt lachen, doch ganz ähnliche Gedanken hatte ich auch… und genau bei diesem, von dir erwähnten letzten Satz…

      Auch, das Gefühl von „stellen von Bedingungen“ zeigte sich da bei mir nochmals…

      Hmm…grins… ja, mein Innerstes begann sogleich mit mir zu „feilschen“ sozusagen… lässt du den Satz weg… – in der Tat fand ich auf anderen Seiten, wo dieser Text auch veröffentlicht war, teilweise diesen Satz NICHT…

      Doch ich habe den Text „gefunden“ MIT genau auch diesem letzten Satz… Dann fragte ich mein Herz… und weißt du, liebe Hilke was ich dann mit leiser und zärtlicher Stimme gehört habe?

      „Stellst du nicht gerade die gleichen Bedingungen… etwas, was dir nicht gefällt, das lässt du einfach weg? Der Text ist nicht von dir… bitte stell ihn so ein, wie du zu ihm geführt wurdest… Die Leser werden damit umzugehen wissen…“

      Das leuchtete mir ein… und somit war genau das – für mich – erfüllt – was dieser Satz mir sagen wollte… Bedingungslosigkeit…

      Herzliche Grüße in dieses wahrlich kraftvolle Wochenende

      Elke 💜

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      1. Liebe Elke,
        es ist so, daß ich Bedingungen stelle, das erlaube ich mir. Um bei der Virginia Satir, zu bleiben: ich brauch keine Bedingungen zu stellen an die Liebe zu ihr als Mensch. Aber welche Texte mit mir stimmig sind, das erfordert Unterscheidungsvermögen finde ich. Mein Herz hat sich bei dem Text zusammengezogen. Und das hat dann mit Bedingungen nichts mehr zu tun, sondern mit gesunder Abgrenzung. Hätte ich (hätte hätte, Fahrradkette, lol) den Text einstellen wollen, hätte ich nicht den Satz weggelassen, sondern den ganzen Text, alles andere wäre für mich no go. denn der „restliche“ Text enthält ja auch diese Tendenzielle Schwingung, das kann man nicht einfach abkoppeln und gut ist.

        So sind unsere Herangehensweisen vershcieden, und das ist das, was Individuen u.a. ausmacht 🙂

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