Arbeite mit Liebe – und nicht so viel, von Jahn J. Kassl ~ Lichtweltverlag 13.05.2021

Diesen Beitrag von Jahn J Kassl fand ich sehr interessant und gerade im derzeitigen Weltgeschehen ganz aktuell… DANKE, lieber Jahn für deine Worte, dein lichtvolles SEIN und Wirken im Sinne des EINEN GANZEN… 🙏

„Liebst du, was du tust? Machst du durch deine Arbeit Liebe sichtbar? Gehst du voll in deiner Arbeit auf, ist deine Seele erfüllt und ist dein Herz voller Freude dabei? Ist das derart, dann arbeite weiter, denn du machst alles richtig…“

Vielleicht fühlt sich der Eine oder Andere von diesen Worten angesprochen… findet sich in Jahns Beitrag wieder. Gerne möchte ich den Beitrag hier noch an euch weiterreichen… 💜 Wie passend der Buchtitel von Jahn „Gelassenheit im Sturm“ zum aktuellen Beitrag von Christine… in dem es u.a. auch um „MUT, VERTRAUEN und GELASSENHEIT“ ging…

In diesem Sinne… üben wir uns weiter in der Gelassenheit im Sturm…

In liebevoller Verbundenheit mit AllemWasIst

Elke

Leser dieses Blogs möchten wir bitten – bei allen hier zur Verfügung gestellten Beiträgen und Botschaften – auch die Hinweise aus dem Impressum zu beachten! Nimm bitte nur das mit auf deine Weiterreise, was dir selbst JETZT hilfreich und für dich lebensbejahend ist…Vielen Dank!


ARBEITE MIT LIEBE – UND NICHT SO VIEL

Von Jahn J Kassl


Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten. KHALIL GIBRAN (1)

Aus unserer Buchneuerscheinung:
GELASSENHEIT IM STURM S. 23-35

 Leseprobe

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Arbeite mit Liebe – und nicht so viel

Arbeit als Liebe

In einer Zeit, in der die Einen ihre Arbeit verlieren und die Anderen über ihre Arbeit klagen, ist es Zeit, über die Arbeit zu sprechen – über sinnerfüllte, in Liebe verrichtete Arbeit und nicht über die Arbeit, die euch das Überleben sichert, euch aber keine seelische Erfüllung bringt.

Wusstest du, dass die meisten Menschen am Sterbebett bereuen, dass sie zu viel gearbeitet haben? Sie bereuen, dass sie zu wenig Zeit für ihre Freunde, ihre Familie und für ihre Liebsten aufgewendet haben. Sie trauern, da sie sich selbst vernachlässigt haben und aus dem Hamsterrad der Arbeit nicht herausgefunden haben.

Betrachte zuerst bitte eines:

Liebst du, was du tust? Machst du durch deine Arbeit Liebe sichtbar? Gehst du voll in deiner Arbeit auf, ist deine Seele erfüllt und ist dein Herz voller Freude dabei? Ist das derart, dann arbeite weiter, denn du machst alles richtig.

Sobald die Liebe im Spiel ist, ist alles richtig – und die Zeit, die du dafür aufwendest, erfüllt dich.

Geht deine Seele in der Arbeit auf, dann beschäftigst du dich damit, womit du dich beschäftigen sollst. Ist es Liebe, dann ist alles gut!

Arbeit im Hamsterrad

Was aber, wenn du dich im einem Hamsterrad gefangen fühlst, wenn du dein Brot hart verdienen musst und es gerade zum Überleben reicht? Was, wenn du dabei keine Freude spürst und wenn du darin keinen Sinn erkennst – und was, wenn man dir sogar diese Art von Arbeit genommen hat?

Was, wenn die Sicherheiten wegbrechen, wenn die Corona-Maßnahmen oder andere Ereignisse über dich kommen – und du plötzlich vor dem Nichts stehst? Dann hast du keine Zeit mehr, dich nach einer Arbeit, die du liebst, umzublicken, sondern du musst nehmen, was kommt – wenn überhaupt etwas kommt. Oder?

Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus. BUDDHA (2)

Das heißt, sich auf etwas Höheres, auf eine höhere Führung einzulassen – womöglich auf Gott, den unbewegten Beweger alle Dinge, den du bisher gar nicht oder zu wenig wahrgenommen hast.

Frage dich bitte dies: Warst du mit der richtigen Arbeit beschäftigt? War es das, wofür du geboren wurdest?

Fühlst du dich mit dir selbst und mit deinen Aufträgen verbunden oder hat dich – ohne dass du es bemerkt hast – das Arbeitssystem ausgesaugt und ausgelaugt?

Heute stellt sich die Arbeitswelt völlig um. Das tat sie zu allen Zeiten und ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Seltsam wird es erst dann, wenn der Mensch aus der gewohnten Bahn geworfen wird und im ersten Moment keine neuen Perspektiven hat.

So wirst womöglich auch du, der du jetzt verzweifelt nach Arbeit suchst oder darum ringst, dein Geschäft zu behalten, aus der Bahn geworfen. So wirst du aber auch auf neue Ideen gebracht!

Die Zeit, in der die Menschen gearbeitet haben, damit sie überleben konnten, ist vorüber!

Jetzt geht es darum, dass du dein Glück und deine Zufriedenheit auch bei der Arbeit findest.

Du bist keine Maschine!

Du bist ein einmaliges göttliches Geschöpf und Gott hat mit dir Einmaliges vor! Warum glaubst du, eine Kopie von etwas oder jemandem zu sein, eine Kopie, die nur dementsprechende Arbeiten verrichten kann. Mechanisch, unkreativ und ideenlos zu sein, das ist kein Leben, das du als Mensch führen solltest, denn DU BIST KEINE MASCHINE!

Zweifle keine Sekunde an dir selbst und lass dich in der größten Not nicht so sehr auf deine Zukunftsängste, sondern vor allem auf Gott ein. Blicke nicht nur auf die Probleme, sondern erkenne die Lösungen – und Gott ist immer die Lösung und hat immer Lösungen!

Ein gewisses Maß an Dunkelheit ist nötig, um die Sterne zu sehen. OSHO (3)

Das ist die Prüfung, die es zu meistern gilt: Wenn du dich hingibst, ist es Gott, der für dich sorgt! Warum also sorgst du dich?

Aber wie geht Gottvertrauen?

Indem du dein Gespräch mit Gott beginnst, beginnt eine neue Dynamik in deinem Leben zu greifen. Wunderbare Fügungen sind plötzlich an der Tagesordnung und es gibt keine Zufälle mehr – außer Ereignissen, die dir „zu-fallen“, da sie durch dein Grundvertrauen in das Leben in dein Leben treten können.

Sich auf die unsichtbare Kraft Gottes, den Schöpfer, das Gesetz der Schöpfung oder wie immer du den GROSSEN EINEN nennen möchtest, einzulassen, das ist es, was jetzt bei vielen Menschen nottut und die Not lindert.

Wenn du deine Arbeit verloren hast, wirst du ein neues Betätigungsfeld finden. Bitte Gott darum, dass du exakt das findest, was deine Seele nährt und was deiner Blaupause zur Ehre gereicht.

Ich selbst habe oftmals meine Arbeit als Kellner (in dieser Branche herrscht meist eine hohe Fluktuation) verloren und 3-mal stand ist sprichwörtlich vor dem Nichts! Ich hatte gerade das Notwendigste. Lange Zeit musste ich mir sogar das Essen genau einteilen und es reichte nicht immer.

Einmal war es so dramatisch, dass ich mir bereits die Parkbank in Wien ausgesucht hatte, auf der ich in Zukunft schlafen würde. Es war einfach alles weg! Spannender Weise ging es immer weiter.

Die Hilfe kam von irgendwo und oft im letzten Moment – und es kam immer etwas Besseres nach, etwas, das mich meiner wahren Berufung immer näher und näher brachte.

Als ich mich schließlich Gott ganz ergeben hatte, die inneren Widerstände bewältigt und den Zweifel abgelegt hatte, fand ich, was ich insgeheim das ganze Leben lang gesucht hatte.

Du wirst geführt, wenn du deiner inneren Führung, durch die sich Gott bemerkbar macht, vertraust. Gehe einfach deinen Weg und sieh nicht, was andere tun:

Geh einfach Gottes Pfad,
laß nichts sonst Führer sein,
so gehst du recht und grad,
und gingst du ganz allein.
CHRISTIAN MORGENSTERN (4)

Du bist niemals verlassen!

Das Leben bietet oder erzeugt immer gute Gelegenheiten, um gewohnte Pfade aufgeben zu können. Manchmal ist es leicht und natürlich, dann wiederum ist es sehr fordernd und du wirst bis an den Rand der Belastbarkeit gebracht.

Auch aus wenig adäquaten Arbeitsprozessen auszusteigen, will eingeübt werden, und wenn du das selbst nicht schaffst, dann hilft dir das Schicksal – es helfen dir Menschen und es stehen dir die Schutzwesenheiten und deine geistige Familie bei.

Du bist niemals alleine! Schon gar nicht dann, wenn du dich ganz verlassen fühlst.

Das sind alles Momentaufnahmen deines Lebens, die dich dir selbst und deinen Aufträgen näherbringen sollen.

Was heute geschieht, ist ein wahres Wunder: Die Sehnsucht nach Liebe auf allen Ebenen setzt sich durch und so wird auch die Liebe zur Arbeit oder das Arbeiten aus Liebe den Alltag bestimmen.

Die 6-Stunden-Regel

Hast du dich und deine Arbeit gefunden, dann achte darauf, dass genug Zeit für deine Freundschaften und für deine Familie bleibt.

Von Yogis habe ich gehört: 6 Stunden zu schlafen, 6 Stunden spirituelle Übungen, 6 Stunden zu arbeiten und 6 Stunden Muße wären die richtigen Einteilung. Ich muss gestehen, diese strikte Abfolge ist auch für mich nicht praktikabel. Doch es ist ein wertvoller Orientierungspunkt, der zeigt, dass es im Leben auf weit mehr als auf Arbeit ankommt.

Du bist ein vollkommenes Wesen und es gibt so vieles, was du auf der Erde erfahren kannst. Greife ins Volle, nutze die Fülle und lebe dein ganzes Potenzial.

Lebe alles in Liebe und durch Liebe! Sei Liebe bei allem, was du tust, und du wirst am Ende des Lebens, dann, wenn dich die Engel rufen, nichts bereuen.

• Arbeite weise, nicht hart!

• Arbeite mit Freude, damit ziehst du Fülle an.

• Arbeite aus Liebe, niemals um der Arbeit willen.

• Arbeite mit Hingabe, das bringt den Erfolg.

Du bist das Instrument und es ist Gott, der darauf spielt. Lass dich von der Arbeit, die du lieben kannst, finden.

Aus Schein wird Sein und von dir bleibt nur der Name.

….weiter bei: https://lichtweltverlag.at/2021/05/13/arbeite-mit-liebe-und-nicht-so-viel/

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