Christine Stark ~ „Adieu, mein schöner Freund…!“ 04.07.2021

Mich berührt es immer wieder zu sehen, zu erfahren, zu erleben mit welch vielfältigsten Gaben wir hier auf unserer Mutter Erde unterwegs sind! DANKE, liebe Christine für die deine! 🙏

Tauschen mit jemanden nein, das möchte ich ganz gewiss nicht, denn JEDER Einzelne ist mit allem genauso so „richtig“ wie er/sie/es gerade ist und ein wundervolles Geschenk für diese Welt! Wie jede Blume, Pflanze, jedes Tier einzigartig ist, sind wir Menschen es bekanntlich ebenso!

DANKE, liebe Christine, dass du dein das Herz berührende Erlebnis mit dem Sumatra Tiger „Vanni“ hier mit uns teilst! … Da kann ich nur noch sagen:

„Adieu, mein schöner Freund…!“

und…

FRIEDEN über alle Grenzen!“

In LIEBE und VERBUNDENHEIT mit AllemWasIst

Elke 💜

Alle Leser dieses Blogs möchten wir bitten – bei den hier zur Verfügung gestellten Beiträgen und Botschaften – auch die Hinweise aus dem Impressum zu beachten! Nimm bitte nur das mit auf deine Weiterreise, was dir selbst JETZT hilfreich und für dich lebensbejahend ist… Vielen Dank!


Adieu, mein schöner Freund…!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
was für Zeiten! Ohne „FRIEDEN über alle Grenzen!“ geht es schon lange nicht mehr.

Ich war mir gar nicht so sicher, ob ich Ihnen überhaupt davon erzählen soll. Fragt sich nur, wie? Ja, es macht mich immer noch traurig und froh zugleich.

Froh, dass ich ihm wieder begegnet bin, und traurig wegen der so anderen Umstände, unter denen ich diesmal auf ihn aufmerksam geworden bin. Und doch lag ein großes Geschenk in dieser Wieder-Begegnung. Für ihn und für mich.

Es scheint, dass er eben noch einmal zurückgekommen ist. Denn meine Augen füllen sich mit Tränen. Er spürt wohl, dass ich Ihnen von ihm erzähle. Und er ist einverstanden.

Meist wählt die Seele dieses Zeichen, um uns auf die Anwesenheit einer geliebten Wesenheit aufmerksam zu machen. Auch ich habe das damals erst ziemlich spät begriffen.

Hier nun, ist es Zeit, genauer zu schauen. Tatsächlich! Ich nehme den großen Kopf des prachtvollen Sumatra Tigers nur wenige Schritte von mir entfernt, in der geöffneten Tür meines Arbeitszimmers wahr.

Allzu nahe hatte er mir auch diesmal nicht kommen wollen. Zumal ich seine wunderschönen, leicht schräg gestellten Augen auf diese Weise besser sehen kann.

Es sind erst wenige Tage vergangen, seit er wirklich frei ist. Eine Erkrankung hatte die Veterinärärzte davon überzeugt, dass es keine andere Chance für ihn gab.

Natürlich hatten sie ihm nicht gesagt, was sie beabsichtigten. Sonst hätte er früher verstanden. Da bin ich mir ganz sicher.

Warum kommen die Ärzte und all die anderen, die für ein Lebewesen verantwortlich sind, nicht auf die Idee, ihm zu erklären, dass keine Besserung für sein Leiden zu erwarten ist und sie ihm deshalb helfen werden, seinen Körper dauerhaft zu verlassen?

Sie könnten ihm doch einfach sagen, dass er jetzt eine Spritze bekommen und dann sehr müde werden würde. Und dass sie ihm dann, wenn er dann richtig tief eingeschlafen ist, ein anderes Mittel spritzen werden. Damit sein Körper die Seele loslassen kann.

Mein schöner, prachtvoller Freund aus Indien hätte es verstanden. So, wie er alles verstand. Auch seine Partnerin im Nachbargehege, die ganz offensichtlich nichts von ihm wissen wollte.

In getrennten Gehegen mochten sie sich recht gern. Sie selbst, die siebzehn Jahre alte Malea, hatte bereits im vorigen Jahr eingeschläfert werden müssen. Auch sie hatte bis zu unserer Begegnung nicht erkannt, was mit ihr geschehen war.

Seltsamer Weise hatte sie zuvor die gleichen Krankheitssymptome gezeigt. Ein Inneres Bild lässt mich erkennen, dass sie ihrem Nachbarn weiterhin nahe gewesen war. Obwohl sie jetzt frei war, wollte ihn doch nicht alleine zurücklassen.

Dem Artikel, den ich gestern in der FAZ gefunden hatte, war ein großes Bild meines wunderschönen Freundes beigefügt worden.

Majestätisch ruht er da, den Kopf leicht gesenkt und schaut mit unergründlichem Blick auf diejenigen, die ihn anschauen.

Lange habe ich das Foto betrachtet. Ich liebe Tiger über alles. Vielleicht ahnte ich bereits, dass es kein Zufall war, der mich diese Nachricht finden ließ.

Es schien, als ob nicht nur ich in seine gelben Augen schaute, sondern er meinen Blick ganz bewusst erwiderte!

Möglich, dass meine Seele ihn bereits zu diesem Zeitpunkt wiedererkannte und ein Erinnern unsere Herzen in diesem Augenblick wieder vereinte.

Die Liebe geht seltsame Wege. Immer aber verbindet sie die, die sich einst nahe waren, wenn sie bereit sind, dieser alten Vertrautheit nachzuspüren.

So genau habe auch ich das gestern Morgen beim Frühstück nicht gewusst. Ich wusste nur, wie schön Vanni war.

Ein Glücksfall“ sei er für die Zoobesucher gewesen…  „selbstbewusst und angstfrei“.  Es war nicht das Einzige, was mich an diesem Artikel störte!

Und dann war er auf einmal da. Ich ahnte es schon, als ich gestern Morgen gebeten wurde, den Raum auszutesten. Ganz ruhig stand er da.

Seine treue Partnerin hatte er mitgebracht. Sie selbst, die ich wohl früher nicht gekannt hatte, hielt sich etwas im Hintergrund.  Sehr schnell war klar, dass er Hilfe brauchte, um weitergehen zu können.

Ich wusste zunächst nicht genau, was zu tun war. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, der Seele eines Tieres zu helfen. Also bat ich Kuthumi in seiner Inkarnation als Franz von Assisi hinzu.

Natürlich würden auch die Jenseitigen Tierärzte vom R.d.J.Ä. hilfreich sein. Wenn die beiden Tiger ihre Hilfe wünschten.

Oft bitte ich auch die Seele von Caja, meiner geliebten blonden Hovawart Hündin, die mein Leben so lange begleitet hat, als Dolmetscher dabei zu sein.

Aber das war hier nicht nötig. Sehr genau achtete Vanni auf die Worte, die ich in Gedanken zu ihm sprach.

Auf einmal richtete er sich hoch auf und stellte sich auf die Hinterbeine. So, als ob er sich gegen einen hohen Baum lehnen würde. Nur, dass an dieser Stelle kein Baum in meinem Wohnzimmer vorhanden war.

Zweimal bereits hatte er mit einem tiefen, kehligen Brummen geantwortet. Dass er sich so in die Höhe reckte, mag sein Abschiedsgruß gewesen sein. Vielleicht auch zur Erinnerung daran, wie es früher zwischen uns gewesen war.

Jetzt verstehe ich: Vanni hatte sich aufgerichtet, um sehr vorsichtig und unendlich liebevoll einen anderen geliebten Freund zu umarmen! Es war Franz von Assisi, den er mit dieser zärtlichen Geste grüßte!

Dann ließ er sich wieder auf alle vier Pranken sinken. Ein letztes Mal schaute er mich an, bevor er mit großen Sätzen Richtung Terrasse sprang.

In Gedanken sah ich, wie beide kurz darauf in der Wildnis ankamen, die in Zukunft ihre neue Heimat sein würde.

Adieu, mein schöner Freund! FRIEDE sei mit Dir und auch mit Deiner Malea!

Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

4. Juli 2021

PS: Ashtar bittet mich, darauf hinzuweisen, dass bereits in „Buch 1″ („Erste Hilfe“ für Gaia und ihre Kinder – Band 1) viele Hinweise genannt werden, wie man verirrten und verwirrten Tierseelen Hilfestellung leisten kann.

Mehr dazu ebenfalls in „Buch 5″ (Und bis wir uns wiedersehen… – Geschichten für Trost und Hoffnung!)

PPS: Und für alle, die diesen Text freundlicher Weise vollständig und unverändert auf ihren Blog übernehmen wollen: Bitte immer mit Hinweis auf meine Webseite www.christine-stark.de  und dem folgenden Hinweis:

Es ist nicht gestattet, ausschließlich Teile des Textes wiederzugeben oder diesen akustisch für andere zugänglich zu machen.

9 Gedanken zu “Christine Stark ~ „Adieu, mein schöner Freund…!“ 04.07.2021

  1. Liebe Christine,

    ich bin tief berührt und gleichzeitig voller Freude, dass Du dieser wunderbaren Tierseele so nah sein konntest um zu helfen. Gerade die Treue und Liebe der Tiere öffnen so manches verschlossene Herz von Menschen, sie sind uns hohe spirituelle Lehrer. Ich danke Dir sehr.

    Liebe Grüße von Elke S.

    Gefällt 2 Personen

  2. Danke, liebe Elke S. !
    Deine liebe Antwort freut mich sehr! Genau so ist es!

    Ich frage mich zwar immer noch, warum ich genau dieses Erlebnis auf meinem Blog weitergeben sollte!

    Vielleicht einfach, um in solch herausfordernder Zeit. die FREUDE zu teilen, die diese beglückende Wieder-Begegnung für mich bedeutet hat.

    Alles Liebe,
    Christine

    Gefällt 2 Personen

    1. „Ich frage mich zwar immer noch, warum ich genau dieses Erlebnis auf meinem Blog weitergeben sollte!“

      Mein Gedanken dazu: Für mich ist es total wichtig, den Menschen nahezubringen/ sie zu erinnern, dass Tiere genauso fühlende, großartige Seelen sind, wie wir – und alle anderen Lebewesen auch…
      Schon Dein Gedanke, warum Tierärzte nicht mit den Tieren sprechen und ihnen sagen, was bevorsteht, zeigt für mich das. Ja, es wäre gut und eigentlich völlig normal und selbstverständlich… Das dürfen wir/ manche Menschen wieder lernen.

      Gefällt 2 Personen

  3. Liebe Christine,

    solche Wieder-Begegnungen zeigen doch die tiefe Verbundenheit von allem was ist. Nichts geht verloren, was Liebe verbindet. Danke Deinen geistigen Begleitern, das Du dieses leise, dennoch so große Wunder hier mit uns hast teilen dürfen.

    Elke S.

    Gefällt 2 Personen

  4. Ich hatte diesen Gedanken schon einmal beim Lesen deines Textes, liebe Christine

    und dann war er erst einmal wieder weg. Aber Brigitte hat ihn wieder hervor geholt.

    Unser langjähriges so treues und liebevolles Familien-Mitglied – unser gelber Labrador Janosh – musste mit seinen stolzen 16 Jahren dann auch zum Tierarzt. So lange es irgend ging, selbst alt und klapprig, hat es uns nicht sonderlich geschert, dass es auch mühevoll für uns geworden war, ihn seinen Lebensabend genau so verbringen zu lassen – und wir haben in der Familie sehr große und liebevolle Unterstützung und Hilfe gehabt.

    Dann kam der Tag, an dem er gar nicht mehr hoch gekommen ist und es wurde für ihn – als reinliches tief empfindendes Tier selbst zur Qual, noch länger zu verweilen.

    Ich blieb auch bei ihm, bis die Schlafspritze sehr schnell wirkte. Aber die nächste Spritze hielt ich nicht mehr mit aus. Bei deinen Worten, liebe Christine hatte ich an ihn und an diese Situation gedacht und auch überlegt, ob er es gewusst haben könnte.

    Zunächst einmal hatte es die Ärztin uns gesagt und somit hat es unser Janosh selbst mitbekommen und er selbst hatte auch abgeschlossen, das haben wir während wir mit ihm warteten, gemerkt. Und mir fiel ein, dass ich meinen Engel darum bat, ihn auf der anderen Seite in Empfang zu nehmen und sich um ihn liebevoll zu kümmern.

    Und obwohl meine Tränen nun noch einmal fließen, erinnere ich mich, dass ich die beiden leuchtenden Wesen Seite an Seite tollen gesehen habe und somit instinktiv bereits alles mir zur Verfügung stehende getan habe.

    DANKE an alle so wundervollen Wesen, Begleiter und Freunde!
    Nichts geht je verloren, sondern ist lediglich in unserer Realität der Trennung ein fühlbarer Verlust.

    Und die Art der Seelen-Liebe spielt keine Rolle, wenn sie ehrlich ist.

    DANKE

    In Liebe

    Emmy

    Gefällt 1 Person

  5. ich danke dir aus vollem Herzen….gleich hatte ich den Impuls mein geliebtes Katerchen… NUN GANZ FREIZULASSEN….symbolisch räumte ich die letzten Fotos auf…. WIR SIND UND BLEIBEN „EH EINS“ ….

    DANKE!

    Gefällt 2 Personen

    1. so so viele Geschenke machte „er mir“…..zuletzt ,daß ich sehen und fühlen konnte „daß er lediglich aus diesem Fell heraustrat“…… nie zuvor hatte ich ein „hinübergehen“ so achtsam beobachten können…da ich immer soviel Verantwortung spürte….

      „er“ schenkte mir DAS ERFAHRUNGSWISSEN….

      DANKE!…. mein großer großer kleiner Freund…..lass es dir gutergehen…..die Tränen fliessen noch einmal….danke für DIESE GROSSE LIEBE!!! ❤ ❤ ❤

      Gefällt 2 Personen

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