Platz für Kommentare ab 12.09.2021 – Der Wut verzehrende Dämon 💗 Ajahn Brahm aus seinem Buch: „Öffne die Tür zu deinem Herzen“

Ehe ich mich versehe, ist es schon wieder Mitte September – der Sommer lässt seine dahin gehenden Tage noch einmal in April-ähnlichen Kapriolen ausklingen, wo alles dabei zu sein scheint. Mir kam es so vor, als wäre in diesem Jahr ständig „April“ gewesen.

Gisela hat mir in ihrer Mail eine wunderschöne Erzählung von Ajahn Brahm gesandt, die mich sehr berührt hat, nicht nur weil ich ihren Gehalt tief als wahr empfinde, sondern weil ich glaube, dass die meisten Menschen es bereits begriffen haben (oder dabei sind, es zu begreifen), dass der Weg, den Zorn und die Dämonen in unserem Inneren zu beruhigen, über Höflichkeit und sogar Wertschätzung geht. Denn ALLES ist und kommt aus dem eigenen Inneren. Auch die Wahl, seine „Leidenschaften“ (in welcher Form auch immer) nicht ungern zu (er)leben:

„An der Wut ist so verführerisch, dass wir sie genießen.“

Leidenschaften

 

(Foto von Emmy)

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Ich möchte an dieser Stelle, mit dieser wunderschönen Erzählung, einen neuen Platz für Gedankenaustausch, für Hinweise und Links zur Verfügung stellen und mich bei dieser Gelegenheit sehr herzlich bei Gisela bedanken.

Gisela fragte mich in der Mail: „Viele der Kanal- und Blogbetreiber bitten um eine Spende für ihre unermüdliche Arbeit, was ich gut verstehe. Ich bin mir dann oft nicht sicher, wem ich spenden soll. Daher meine Frage an dich: Darf ich dir von meinem Geld etwas abgeben, bevor es die Banken verschwinden lassen? Noch ist es da und das wäre eine große Freude für mich. Da bin ich dann sicher, dass es bei der „Richtigen“ ankommt.“

Ich bekomme manchmal Anfragen zu Spenden für meine Blog-Arbeit. Dafür danke ich von ganzem Herzen! Aber für mich ist es so viel wert, laut zu denken und über den respektvollen, aber ehrlichen Austausch mit euch, die ihr oft außerhalb von allgemeinen gesellschaftlich vorgegebenen Denkweisen und Ansichten steht, gemeinsam in unsere Stärke hinein zu wachsen und uns der Schönheit jedes einzelnen Wesens – egal, wie verschüttet sein innerern Kern noch sein mag – wieder bewusst zu werden.

Ich leide keine finanzielle Not und komme gut mit dem zurecht, was mir zum Leben zur Verfügung steht. Im Gegenteil ist es mir sogar möglich, andere Menschen mit zu unterstützen. Deshalb möchte ich nichts für meine Blog-Arbeit nehmen und kann nur auf andere Blogs verweisen, die um Spenden für ihre Arbeit bitten, weil sie diese bedürfen.

DANKE! DANKE! DANKE!

Ich BIN das Licht. Ich BIN die Liebe. Ich BIN die Wahrheit. Ich BIN

in Liebe

Emmy

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An dieser Stelle erfolgt – wie immer – der ausdrückliche Hinweis darauf, sich selbst zu informieren, bei Bedarf weiter zu recherchieren und nicht alles, was andere erzählen, als Wahrheit anzunehmen. Bitte auch immer selbst sorgfältig entscheiden, was man lesen, hören, sehen möchte, damit es einen selbst weiter bringt. Deshalb nimm bitte für dich nur das aus diesem Blogbeitrag, was deinem persönlichen, positiven Wachstum dient ❤

Es geht darum: „…, sich selbst zu nähren, energetisch und körperlich mit nährstoffreicher Kost, nährender Bewegung, nährenden Gedanken und nährenden Gefühlen. Es geht darum, deine innere Welt als einen Ort der Fülle zu erschaffen…

Desweiteren bitten wir alle Leser dieses Blogs und der hier zur Verfügung gestellten Beiträge im Vorfeld folgende Hinweis zu beachten:

https://emmyxblog.wordpress.com/impressum/

 

Der Wut verzehrende Dämon

„An der Wut ist so verführerisch, dass wir sie genießen.“

Es war einmal ein Königreich, dessen Herrscher für eine kurze Zeit den Palast verließ. Während seiner Abwesenheit betrat ein Dämon den Palast. Er war von atemberaubender Hässlichkeit, stank gottserbärmlich, und seine Worte waren so ekelhaft, dass die Wachen und Palastbediensteten vor Entsetzen erstarrten. 

So war es dem Dämon möglich, durch die äußeren Räume des Palastes in den Audienzsaal zu gelangen, wo er sich auf des Königs Thron niederließ. Als Diener und Wachen dieses Frevels gewahr wurden, konnten sie sich wieder regen.

„Raus mit dir“, brüllten sie den Dämon an. „Hau ab! Du gehörst nicht hierher! Wenn du deinen Arsch nicht sofort in Bewegung setzt, dann werden wir ihm mit unseren Schwertern nachhelfen!“

Bei diesen ersten wütenden Worten wurde der Dämon gleich einige Zentimeter größer. 

Sein Gesicht wurde noch hässlicher, der Gestank, den er ausströmte, noch unerträglicher und seine Sprache noch obszöner. Schwerter wurden gezogen, Dolche gezückt und jede Menge Drohungen geäußert. Jedes wütende Wort, jede wütende Tat und sogar jeder wütende Gedanke ließen den Dämon jeweils einige Zentimeter weiter wachsen.

Dieser Streit zog sich dahin, bis der König zurückkam und den riesenhaften Dämon auf seinem Thron erblickte. Noch nie zuvor hatte er etwas derart Widerliches gesehen, nicht mal im Kino. Doch der König war ein weiser Mann. Deshalb war er wohl auch König. Er wusste genau, was er zu tun hatte.

„Willkommen“, sprach er voller Herzlichkeit. „Willkommen in meinem Palast. Hat dir schon jemand etwas zu trinken angeboten? Oder zu speisen?“ Diese wenigen freundlichen Worte machten den Dämon ein winziges Stück kleiner, weniger hässlich und stinkend und seine Sprache eine Spur stubenreiner. 

Die Bediensteten begriffen schnell. Einer fragte den Dämon, ob ihm eine Tasse Tee genehm wäre. Ein anderer rief sofort den Pizzaservice an und bestellte angesichts des riesigen Dämons gleich eine Familienpizza.

„Jede Freundlichkeit ließ den Dämon schrumpfen, machte ihn etwas weniger hässlich, nahm etwas von seinem Gestank und seiner schlimmen Rede weg.“ 

Noch bevor der Pizzaservice anklopfte, war der Dämon bereits wieder zu der Größe geschrumpft, in der er sich auf den Thron gesetzt hatte. Aber die Freundlichkeiten hörten nicht auf und sorgten dafür, dass der Dämon immer winziger wurde. Und nach einer letzten freundlichen Hinwendung war er schließlich ganz verschwunden.

Ein Wutanfall kann von einer sehr mächtigen und süchtig machenden Lust begleitet werden. Und was uns Lust bereitet, lassen wir nur ungern los. Doch die Gefahren, die in der Wut lauern, ihre Konsequenzen, sind um ein Vielfaches stärker als die Lust. Wenn wir uns diese bittere Frucht der Wut vor Augen halten und an das denken, was sie ausgelöst hat, werden wir bereit sein, den Zorn loszulassen.

Ajahn Brahm aus seinem Buch: „Öffne die Tür zu deinem Herzen“.

 

5 Gedanken zu “Platz für Kommentare ab 12.09.2021 – Der Wut verzehrende Dämon 💗 Ajahn Brahm aus seinem Buch: „Öffne die Tür zu deinem Herzen“

  1. Das Thema Spenden ist ja immer so eine Sache, ich persönlich würde nie nach Spenden fragen, oder um Spenden bitten, weil das, was ich schreibe oder teile durch meine Freude geschieht, mir daher keine Mühe kostet und auch entsprechend keinen „Energieausgleich“ benötige, weil es nichts zum ausgleichen gibt.
    Für mich ist das eine Möglichkeit meine Sichtweisen und Erfahrungen niederzuschreiben, wie auch zu verinnerlichen und wenn es anderen ebenso hilft sich selbst weiterzuentwickeln, möchte ich das niemandem vorenthalten.
    Somit ist es für mich zumindest nicht relevant, weil es von Herzen kommt und ich es nicht als Arbeit betrachte, welche mich in irgendeiner Art und Weise anstrengen würde, somit liegt ein sogenannter Ausgleich in Form von Spenden nicht im Fordergrund und wenn jene Dinge im Vordergrund liegen, darf man vielleicht auch mal hinterfragen, wie aufrichtig dann diese Tätigkeit wirklich ist.

    Dieser Dämon war im Grunde nichts anderes, als eine Reflektion dessen, was die Menschen an sich selbst verachten.

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  2. Lieber Chris,
    danke für Deine Sichtweise, auch mich stört es immer wieder, wenn begabte Medien ihre Botschaften oder persönlichen spirituellen Erfahrungen zu einem Geschäft machen. Und dann wird auch schnell angefangen, besser sein zu wollen wie alle anderen mit vermeintlich noch höheren Wahrheiten, die nur sie empfangen. Dann beginnte die Selbsterhöhung und wenn die Likes wegfallen, ist der Fall manchmal tief. Es ist schade, wenn alles zum Markt wird und nicht wie Du sagst, zur Freude, um einem anderen genau im richtigen Moment zu helfen, wahrzunehmen, wo der andere einen Impuls braucht, etwas blockiert ist. Und derjenige, der diese Hilfe bekam, kann dann, wenn er möchte, auf seine Weise etwas zurückschenken und beide fühlen sich wohl. Es bleibt dann gleichwertig und wird nicht erwartet, also doppelte Freude.
    Liebe Grüße von Elke S.

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    1. Das ist das Problem, aus der Not anderer Kapital schlagen, das könnte ich persönlich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, aber wenn man schon Geld für seine Arbeiten nehmen möchte, was ja vollkommen in Ordnung ist, dann darf man doch zumindest aufrichtig genug sein, indem man sagt, das man sich von der Tätigkeit sein Leben finanzieren möchte und deshalb um Spenden bittet, oder um einen Wertschätzungsbeitrag, wenn jemand wirklich was dafür bezahlen möchte.

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  3. Seit gestern hat Facebook 150 Konten gesperrt. U.a. den Corona-Ausschuß Nr. 70, Nuo Viso und noch viele mehr.

    Auffällig auch, ich habe eine neue digitale Gesundheitskarte bekommen, Daten werden nicht mehr beim Arzt gespeichert sondern woanders, nun kann der Gesundheitsstatus dort ausgelesen werden. Idee von Jens Spahn. Es soll sofort die neue Karte genommen werden, denn die alte Karte gilt ab sofort nicht mehr.

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