Allgemeine Aufräumarbeiten in der Welt … und bei mir | 17.08.2022 | Steve Beckow

„Das Problem besteht darin, dass ich dazu angehalten werde, mich entweder mit immer tieferen Themen zu befassen oder die Dinge in einem größeren Rahmen zu betrachten, um das größere und umfassendere Bild zu erkennen.“

Herzlichen Dank an den Blog Golden Age of Gaia und an  💖💖💖 

Übersetzung aus dem Englischen (ohne Anspruch auf Perfektion und mit Übersetzungshilfen – siehe Impressum!) von Emmy. Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

💖💖💖

Ist es nicht hilfreich zu erkennen, dass es sehr vielen Menschen aktuell so geht, dass sie noch einmal auf einer tieferen Ebene mit ihrem Kernthema (Steve Beckow nennt es Vasana) konfrontiert werden! Da es schwierig sein kann, dies gleich zu erkennen und wahrscheinlich wird es auch erforderlich sein, nicht im alltäglichen Geschehen wie bisher weiter zu machen, sondern sich wieder ausgewogener zu ernähren, mehr reines Wasser zu trinken usw. (ich gebe zu, dass bei mir da in letzter Zeit schon wieder einiges „eingerissen“ ist, was ich schon mal besser zelebrierte, auch beim Thema Meditation bin ich nicht konsequent geblieben).

Doch jetzt kommt die erforderliche Entscheidung, dem Weg weiter zu folgen und dementsprechend tiefer zu gehen oder sich nach wie vor gerne von jedem möglichen Glitter und Glimmer ablenken zu lassen. 

Ich glaube, die Arkturianer haben etwas Ähnliches beschrieben, was ich in meiner aktuellen auch nicht gerade prickelnden Lage kaum auf dem Blog teilen wollte – aber das werde ich noch, denn ich gebe nicht auf, sondern habe die Wahl getroffen, weiter zurück in die Liebe zu gehen – Auf-Gabe, Ver-Trauen, Los-Lösen. Ich Bin. 

Und auch Steve Beckow geht tiefer und beleuchtet, was sich ihm gerade als Kernthema zeigt. Vielleicht hilft dieser Beitrag zu sich selbst zurück zu finden, während wir alle aus unserer Haut heraus wachsen.

Ich bin (das) Licht. Ich bin (die) Liebe. Ich bin (die) Wahrheit. ICH BIN.

Emmy

💖💖💖

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An dieser Stelle erfolgt – wie immer – der ausdrückliche Hinweis darauf, sich selbst zu informieren, bei Bedarf weiter zu recherchieren und nicht alles, was andere erzählen, als Wahrheit anzunehmen. Bitte auch immer selbst sorgfältig entscheiden, was man lesen, hören, sehen möchte, damit es einen selbst weiter bringt. Deshalb nimm bitte für dich nur das aus diesem Blogbeitrag, wenn es deinem persönlichen, positiven Wachstum dient ❤

Desweiteren bitten wir alle Leser dieses Blogs und der hier zur Verfügung gestellten Beiträge im Vorfeld folgende Hinweis zu beachten:

https://emmyxblog.wordpress.com/impressum/

 

Allgemeine Aufräumarbeiten in der Welt … und bei mir

 

Wie wäre es mit laut? Jim Carrey, Die Maske

Ich glaube, die Energien zwingen jedes letzte Vasana (oder Kernthema) in uns hoch. Hier ist eines, das bei mir auftaucht.

Ich habe im Moment ein übermäßiges Bedürfnis nach Ruhe, und ich bin mir sicher, dass das für die Menschen um mich herum ein Problem ist. Alles, was auf die Spitze getrieben wird, hat gute Chancen, ein Vasana zu sein. Also lasst mich die Sache aus diesem Blickwinkel betrachten.

Normalerweise verneigen wir uns vor dem Wunsch, ruhig und still zu sein. Das ist doch ein Zeichen von Vollkommenheit, oder?

Allerdings kann sich dahinter verbergen, dass die Person aus dem Gleichgewicht geraten ist und zu sehr auf die Stille drängt. Gibt es einen Grund dafür, den man noch nicht entdeckt oder erklärt hat? Warum brauche ich so viel Ruhe?

Ich vermute, dass ich unausgeglichen bin und meine Spuren gut verwische.

Das Problem besteht darin, dass ich dazu angehalten werde, mich entweder mit immer tieferen Themen zu befassen oder die Dinge in einem größeren Rahmen zu betrachten, um das größere und umfassendere Bild zu erkennen.

Wie jeder Schriftsteller weiß, ist das eine unmögliche Aufgabe, wenn man zu oft unterbrochen wird. Noch schlimmer wird es, wenn man ein schlechtes Gedächtnis hat und sich nicht erinnern kann, wo man aufgehört hat.

Unter diesen Umständen kann man nicht die nötige Konzentration aufbringen, um den Gedanken zu folgen, woher sie auch kommen mögen.

Ich bin dieser Tage so tief versunken, dass das Auftauchen an die Oberfläche wie das Auftauchen aus den Tiefen des Ozeans ist. Ich sollte in einer Dekompressionskammer oder in einem Kloster sein!

***

Ich behandle die Angelegenheit als Vasana (Kernthema), weil sie mich aus dem Gleichgewicht bringt. Und außerdem ist die Verarbeitung eines Vasana lehrreich.  Ich verwende den Prozess zur Klärung von Unstimmigkeiten. (1)

Ich benenne zunächst das Gefühl: Wut darüber, unterbrochen zu werden; Angst vor lauten Geräuschen.

Dann bitte ich meinen Geist, mir ein Bild oder ein Wort zu nennen, das mir den Ursprung dieses Gefühls zeigt.

Ich bin in der Mauser (Häutung). Das ist das Wort, das ich bekomme. Eine größere Hülle entsteht, wie bei jedem von uns. Aber die Tatsache, dass ich es nicht mit Anmut tue, zeigt, dass noch ein Vasana vorhanden ist. Lasst mich noch einmal nachsehen.

Welches traumatische Ereignis hat dieses Vasana ausgelöst?

Wie dumm von mir? Was könnte traumatischer sein, als wenn dein Vater dich im Alter von sieben Jahren nur wenige Zentimeter von deinem Gesicht entfernt anschreit, so dass deine Persönlichkeit komplett weggeblasen wird?

Ja, ich bevorzuge Ruhe. Je mehr, desto besser.

Ich bin bei den Gefühlen, die auftauchen. Meine Hände fühlen sich kraftlos an. Ich bin außer Atem, müde. Ich habe keinen einzigen Gedanken im Kopf, nicht aus geistiger Ruhe, sondern aus Schockstarre.

Das ist die Folge des Vorfalls: Ich stehe unter Schock. Die Art und Weise, wie ich es aufgebaut habe, je mehr Lärm, desto mehr Gefahr für mich.

Dieses Vasana wurde bei mir in Toronto noch verstärkt, als ein Nachbar mir gegenüber teure Lautsprecher aufstellte. Meine Proteste führten nur dazu, dass die Sendungen einen ganzen Sommer lang lauter wurden. Und die Polizei hat nichts unternommen. Das hat dieses Vasana gestärkt.

Ich erlaube mir, in der Erfahrung von allem zu sein, was auftaucht.

Der Gedanke, der dabei aufkommt, so unpassend er auch klingen mag, ist: Ich bin tot. Als ich ihn ausspreche, ertönt außerdem ein vorher vereinbartes Signal, das Michael und ich für „Ja“ haben. Ich bin völlig abgestumpft von lauten Geräuschen. Nach dem, was passierte, als mein Vater mich anschrie, (2) könnte ich genauso gut tot sein.

Ich senkte meinen Kopf und erlebte, dass ich tot wäre. Wieder Michaels Zeichen der Ermutigung. Ich schätze, dass ich völlig zusammenbreche, wenn mich jemand anbrüllt.  Ein weiteres „Ja“.

Ich mache mir nicht vor, dass die Arbeit erledigt ist, wenn ich nur erkenne, woher meine Angst und mein Ärger über Lärm und Unterbrechungen kommen. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das vollständig verarbeitet habe. Ich habe nur die Dynamik erkannt und muss nun auf sie achten – auf das Vasana und die daraus entstehenden Verhaltensmuster.

Ich fühle mich wie ein Teppich, der über einer Wäscheleine hängt, und jemand geht mit einem harten Ausklopfer darauf los.  Es ist ein allgemeines Aufräumen in der Welt und ein allgemeines Aufräumen ist auch in mir im Gange.

Fußnoten

(1) Über die Bearbeitung eines Vasana, siehe „Wie man mit unerwünschten Gefühlen umgeht: Der Klärungsprozess von Unbehagen“, 25. April 2011, unter https://goldenageofgaia.com/2011/04/25/how-to-handle-unwanted-feelings-the-upset-clearing-process/

(2) In den nächsten fünfzig Jahren blieb ich distanziert.

 
 

11 Gedanken zu “Allgemeine Aufräumarbeiten in der Welt … und bei mir | 17.08.2022 | Steve Beckow

  1. Ich möchte mal ein wenig umreißen, was mir gerade in den Sinn kommt.
    Nicht aufzugeben bedeutet gewissermaßen etwas festzuhalten. Hierbei gibt es eine kleine Geschichte.

    Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“ Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“
    Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein. Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“
    Sie fuhr fort: „Stress und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“ Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal Beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein.

    Ich denke da auch daran, was ich durch den Buddhismus gelernt habe, welcher all diese Dinge bereits lebt und mit allen, die sich dafür interessieren teilt.
    Alles ist Nahrung und hier gibt es gute Nahrung, welche uns hilft, und auch schlechte Nahrung, welche uns schadet. Wenn ich mich recht entsinne, dürftest du von Thích Nhất Hạnh auch Hörbücher haben, als Lesebuch habe ich Achtsam sprechen, Achtsam zuhören, welches mir auch schon sehr wertvolle Erkenntnisse geliefert hat.

    So geht es auch darum, sich bestimmten Themen wieder zu widmen, und sie anders zu behandeln.
    In der einen Nacht der Geburtstagsfeier saß ich noch auf der Terasse, direkt vor mir auf dem Tisch landete eine Mücke.
    Ich weiß genau, das meine erste Reaktion immer die war einfach draufzuschlagen, doch genau als in dem Moment der Reflex losgehen wollte, hielt mich etwas kurz fest und erzählte mir folgendes. „Die Mücke sitzt doch nur dort. Sie tut dir doch nichts.“
    Und ich dachte kurz nach, und dachte mir ja. In diesem Moment sitzt die Mücke nur da. Sie ist entspannt, tut nichts und ärgert mich nicht.
    Sie sitzt einfach nur da, mehr nicht.
    Ich ließ die Mücke direkt vor mir, auf dem Tisch, an der Kannte sitzen und entspannte mich direkt wieder.
    Sie saß dann noch eine weile da, bevor sie wegflog, aber sie ließ mich den Abend in Ruhe.

    Dieses Erlebnis, und auch die Erkenntnis dazu fand ich persönlich sehr interessant und zeigte mir, wie wichtig es ist einfach nur zu beobachten, nichts in eine Situation hineinzuinterpretieren, nicht daran denken gestochen werden zu können, sondern sich bewusst machen, das alles, was diese Mücke in dem Moment getan hat nichts anderes war, als still dazusitzen und nichts zu tun.

    Ich denke, das es am Anfang eine kleine Herausforderung ist für sich einfach mal bewusst die Situation zu beobachten, ohne sie zu bewerten, ohne daran zu denken, was geschehen kann, einfach nur beobachten und sich mal zu überlegen, was man beobachtet.
    Nicht dabei ausschweifend werden, sondern wirklich, wie bei einem Foto nur den Moment betrachten.
    Und wenn man erkennt, das die Mücke nur da sitzt, nichts tut, dann ist sie auch keine Bedrohung, welche aus dem Weg geräumt werden müsste.

    Wendet man diese Erkenntnis auf den Menschen an, betrachtet vielleicht mal die Nachrichten, oder Meldungen, was die Politiker mal wieder angestellt haben, oder vorhaben, dann braucht man sich nur überlegen, was machen sie in diesem Moment, wo ich sie beobachte?
    Sie sind nur dort.
    Sie sind nur dort und reden.
    Ich verstehe ihre Worte nicht, weil sie für mich in dem Moment keine Bedeutung haben.
    Denn sie stehen nur dort, und reden. Nicht mehr, und nicht weniger.
    Sie sind nicht bei mir, bedrohen mich nicht und wollen mir auch nichts verkaufen.
    Sie stehen nur da, und reden, mehr tun sie nicht und das ist alles, was man wissen braucht.
    So kann man sich entspannen und alles, was man zuvor mit jenen Menschen in Verbindung gebracht hat ganz einfach loslassen.
    Weil das für den Moment keine Relevanz mehr besitzt.

    Gefällt 2 Personen

    1. Guten Morgen, lieber Chris!
      Anscheinend haben wir gestern zur gleichen Zeit an unseren Antworten geschrieben. Denn als ich meinen Kommentar zu Emmys Vorwort begann, war Deiner hier noch nicht sichtbar.

      Sooo schön! So bereichernd! DANKE!
      Es scheint, dass das Lesen Deiner weisen Worte bereits „Meditation“ ist. Und ein guter START in den neuen Tag.

      Mit herzlichen Grüßen,
      Christine

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  2. Liebe Emmy,
    heute Abend nur kurz… und eher zu Deinem lieben, ehrlichen Vorwort, als zu dem Text von Steve… den lese ich besser morgen noch einmal in Ruhe.

    Du hast geschrieben: …“auch beim Thema Meditation bin ich nicht konsequent geblieben.“

    Vielleicht hilft es Dir zu wissen, dass auch meine „Meditationen“ in letzter Zeit so ganz anders ausfallen als früher.

    Ich gebe mir Mühe, morgens zumindest eine kleine Zeit in Achtsamkeit auf der Couch zu verbringen.

    Meist lese ich den aktuellen Text aus dem „Gelben“ Buch, ziehe ein paar Meisterkarten, um zu sehen, wer mich diesmal unterstützen will oder einen Hinweis für mich hat, und wenn ich daran denke, frage ich, „was heute das Wesentliche ist“.

    Aber so richtig „meditieren“, mit Kerze an und einem tiefen Gespräch mit meiner „Oberen Leitstelle“ wie früher…. geht gerade nicht.

    An vielen Tagen hab ich meine liebe Mühe damit, mein Energiefeld frei zu bekommen… und besonders bei diesen hohen Energien ist das Austesten nicht einfach.

    Also: Locker lassen!
    Wir alle machen es auf unsere Art und so gut, wie wir gerade eben können.

    Wir sind ja schließlich nicht in der Schule, wo alles beurteilt und benotet wird.
    Durchhalten ist angesagt!

    Wenn Du einen spirituellen Text liest und auf „Verwendbarkeit“ der Informationen überprüfst, bist Du ebenso spirituell „unterwegs“ und hilfst sogar wieder anderen damit.

    Abgesehen davon, sind wir immer noch Menschen und keine Automaten mit einem vorgegebenen Zeitplan und Arbeitsablauf.

    Jetzt ist es doch ein längerer Kommentar geworden. Sollte wohl so sein.

    Weiterhin gute Besserung für Dich und
    alles Liebe,
    Christine

    Gefällt 3 Personen

    1. Ich hab für mich lernen dürfen, das Meditation nicht nur das Sitzen im Lotussitz ist, Meditation kann wirklich alles sein, was man tut, wichtig dabei ist, das man es Achtsam tut und mit dem Kopf da ist, wo man gerade ist und nirgends sonst.
      So ist man am meditieren, wenn man bereits Achtsam geht und die Aufmerksamkeit auf das Gehen legt, oder wenn man etwas alltägliches, wie das Staubsaugen macht, wenn die Aufmerksamkeit nur dabei liegt, ist auch das Meditation und das interessante dabei ist, wenn man auf diese Weise meditiert, möchte man nicht so schnell, wie möglich damit fertig werden, sondern genießt diesen Moment.

      Gefällt 3 Personen

      1. Ja, das stimmt, lieber Chris,

        und in den meisten Fällen gelingt mir das auch – mich wieder daran zu erinnern, dass ich ausschließlich nur bei dem bin, was ich gerade mache. Meistens erinnere ich mich daran beim Zähneputzen, falls die Gedanken in alle möglichen Richtungen wandern wollen, dass ich mir ja gerade die Zähne putze, dem Körper die nötige Aufmerksamkeit und Pflege gebe und nicht schon den nächsten Brief an das Finanzamt formuliere… 😉 🙂

        Danke für die Erinnerung und ja – ich werde in meiner Hörbuch-Bibliothek gleich mal nachschauen und mir die beiden Titel herunterladen und anhören.

        Ich drück dich!

        Liebe Grüße

        Emmy

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      2. Meditieren ist ja-im Grunde eine Disziplin.; ähnlich wie das Auswändiglernen., irgendwann.. hat man keine Lust mehr darauf., und so – geht es wohl vielen. Der Lärm in der Schublade verliert seinen Schrecken, wenn er nicht mehr beachtet wird. Friede den Poltergeistern.., oder den Siebenschläfern.; die machen auch so einen Lärm.

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    2. Ich danke Dir sehr, liebe Christine und weiß Deine Worte sehr zu schätzen!

      Es ist ja nicht so, dass ich ALLES vergessen hätte, weil ich schon viele Dinge als meditative Alltäglichkeiten mit hinein gegeben habe und sehr viel achtsamer durch den Tag gehe.

      Ich habe nur festgestellt, dass ich mir so vieles emotional sehr zu Herzen nehme und mir wirklich und wahrhaftig Dinge „anziehe“, die ich dann erst wieder in mühevoller Kleinarbeit entlassen und fortschicken kann. Das bedeutet, dass die Gedanken doch immer wieder um die Dinge kreisen, wo ich meine Gedanken gar nicht mehr gebrauchen kann oder haben möchte oder aber ich fühle nicht nur mit, ich leide mit.

      Jemand, den ich sehr lieb habe, hustet und es hört sich gequält an, dann fühle ich es und zwei Tage später huste ich noch schlimmer. Jemand anderes, den ich sehr lieb habe, lässt sein Herz beim Kardiologen durchchecken, weil es einige Unregelmäßigkeiten geben könnte… und mein Herz fängt zu bummern und zu schmerzen an.

      Und in den Verkehrsmitteln, wo bekanntlich noch immer die dämliche Maskenpflicht besteht, denke ich mir als Ausrede mein damaliges (einmaliges) Asthma aus, FALLS mir jemand dumm kommen sollte, weil ich oben ohne bin… und voilá… plötzliche Atemnot, als hätte ich schweres Asthma.

      …ach ja – falls das noch nicht genug komische Zufälle – oder das Anziehen von Dingen, die mir nicht passen würden – Du schriebst neulich etwas von einem „vergammelten Käse“… was soll ich sagen, die Nacht darauf konnte ich kein Auge schließen, weil es mir absolut schlecht ging – ich kaum Liegen oder sitzen konnte… und fast die ganze Nacht vor Übelkeit herumgewandert bin, bis ich mich vor Erschöpfung irgendwo hinlegen musste…

      Am nächsten Tag war alles wieder gut! Aber ich habe den Kühlschrank entmistet und hatte den Ziegenkäse im Verdacht.

      Also hört sich dies wohl sehr nach Loslassen… So-Sein-Lassen an; abgeben der Kontrolle – und Hingabe in das, was es ist. Und nicht länger die ganze Welt retten wollen… oder für alle die Schmerzen tragen… wollen…. 🤔🤗💫💛

      …nur dieses Mal auf einer sehr viel tieferen (und schnelleren) Ebene.

      Jetzt brauche ich wieder Luft, um frei zu atmen… und beginne zu begreifen, wie viel Ruhe, Stille und heilende Klänge so viel mehr wert sind, als permanente Bewegung, quirlende Gedanken und wechselnde Termine – selbst wenn diese zu guten und freudigen Anlässen waren…. und – vermutlich nehme ich jemandem den Atem, solange ich die Kontrolle über ALLES behalten will… diese Erkenntnis kam mir soeben und wird wohl der Kern sein… 😉

      Liebe Grüße auf jedem einzelnen Weg

      Emmy

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      1. Im Grunde hast du es ja im 3. 4. und 5. Absatz schon erkannt, warum du dir dies geschaffen hast, woher es kommt, was sich mit dem Kartenbild absolut deckt.

        Dafür gibt es ebenso verschiedene Herangehensweisen, welche man machen kann, grundsätzlich bezeichnet man dieses „Phänomen“, welches du dabei beschreibst Empathie.
        Jenes phänomen würde aber auch durch Ängste zustande kommen, so kannte ich mal jemanden, der wenn er beim Arzt gewesen ist, und hört, wie alle am rumhusten sind große Angst davor hatte angesteckt zu werden und dann selbst jene Symptome zeigte mit der Ausrede, das andere ihn angesteckt hätten.
        In der Psychologie würde man von psychosomatischen Symptomen sprechen, ggf. eine Art von Placeboeffekt. Wenn man überzeugt davon ist etwas zu haben, wird man sich die Symptome dessen schaffen.

        Auch das Thema mit der Maske, so das man für sich eine Rechtfertigung hat, warum man keine Maske trägt, falls man mal darauf angesprochen werden sollte und hier zeigt sich auch wieder bereits eine Angst in eine Konfrontation geraten zu können.

        Aber ein weiterer, wichtiger Aspekt, welchen ich darin für mich erkenne ist das Hineinsteigern in bestimmten Gedankengängen. Es fällt ein Wort, ein Verdacht und schon geht man vom Schlimmsten aus. Vielleicht noch verknüpft mit den Erfahrungen nahestehender Verwandten.
        So hält sich beispielsweise noch immer das Gerücht, das Krebs als Beispiel eine Erbkrankheit ist und das wenn die Eltern und Großeltern damit gesegnet wurden, man es selbst auch bekommen wird. Und wenn man davon überzeugt ist, das es so ist, wird es auch so sein, damit man seine Überzeugung festigen kann, das es so ist.

        Man braucht die Welt nicht immer gleich schwarz zu malen, wenn etwas nicht so läuft, wie man es vielleicht erwartet hätte, im Gegenteil, gerade deshalb sollte man sie bunt machen.
        Wollte man eine blaue Farbe, und das Leben schenkt einem aber Grün, braucht man sich nicht darüber zu ärgern, dann malt man eben ein grünes Bild und muss es nicht schwarz anmalen vor Frust.

        Also gibt es keinen Grund durch die Angst sich in etwas hineinzusteigern, was nicht ist, sondern sich selbst bewusst zu machen „Alles ist gut. Du weißt nicht, ob es etwas schlimmes ist und solange man es nicht weiß, braucht man sich keine Sorgen zu machen, also hab einfach Vertrauen, das es gut ausgehen wird“.
        Ich für mich weiß, das es nichts schlimmes ist und im Zusammenhang mit dem Blutdruck und einer Medikation steht, aber auch symbolisch betrachtet werden kann, das der Körper einem sagt, endlich mal zur Ruhe kommen zu dürfen.

        Und im Übrigen, ist das Loslassen die wahre Übernahme der Kontrolle, das Kontrollieren wollen ist dabei eigentlich die Tatsache, das man keine Kontrolle darüber hat.
        Warum? Das ist ganz einfach.
        Etwas kontrollieren zu wollen impliziert bereits die Überzeugung etwas nicht zu kontrollieren.
        Gleichermaßen impliziert es der eigenen Schöpfung nicht zu vertrauen, das man glaubt, die Schöpfung, das Universum weiß nicht, was es tut und deswegen muss man es selbst in die Hand nehmen und den Weg, die Art und die Weise bestimmen. Es zeigt, das man sich selbst und dem Universum nicht vertraut, das alles im Fluss ist und man nichts tun braucht, außer sich treiben zu lassen.

        Die Aufgabe etwas kontrollieren zu wollen ist die absolute Kontrolle, die man je haben kann, weil es das absolute Vertrauen in die eigene Schöpfung ist, die absolute Akzeptanz zu wissen, was man tut und auch zu wissen, das am Ende das herauskommen wird, was man wirklich begehrt.

        Aber in deinen Aussagen kannst du für dich ja auch bereits erkennen, das es funktioniert, das Du dir deine Realität, die Situationen, wie auch die Symptome alleine durch deine Überzeugung geschaffen hast. Es ist für Dich im Grunde der absolute Beweis dafür, das es gar nicht anders sein kann, was dir im gleichen Moment auch die Erkenntnis liefert, das wenn es in diese Richtung funktioniert, es auch in die andere Richtung funktionieren muss, das es gar nicht anders sein kann als zu funktionieren.
        So das du deine Erfahrungen und Erlebnisse so gestalten kannst, das sie deiner wahren Natur wirklich entsprechen und es nichts gibt, was dir je wirklich auferlegt, oder übergestülpt werden kann.

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        1. Was ich noch hinzufügen wollte, da du ja auch schriebst Mitleiden, löse dich mal von diesem Wort ein wenig und gehe in das Mitfühlen hinein.
          Anderen Menschen ist nicht geholfen, wenn andere auch dadurch Leiden, aber durch Mitfühlen wird ein Verständnis freigelegt, welche dem Gegenüber dabei helfen können weniger zu leiden.

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      2. Liebe Emmy,
        bei deinem, wieder so offenen Worten, fiel mir gerade ein, dass „neulich“ mal… keine Ahnung, wann das war… es ging u.a. auch um das Thema Masken, sich mit anderen Menschen ohne wenn und aber treffen und auch um C… da wurde mir z.B. „geraten“ … na dann sagst du einfach als „Entschuldigung“ du hast C…

        Oh, Oh!! STOPP!!! NEIN!!!… waren sofort meine Worte!
        und weiter… so in etwa….

        Ich brauche keinerlei Entschuldigungen, die nicht meiner Wahrheit entsprechen… ich hatte einfach keine Lust zu einem Treffen… Nun und wenn es an dem ist, dann stehe ich auch dazu… drücke es allerdings – dann je nach meinem Gegenüber – auch etwas gewählter und sanfter aus… 😉 eben der Situation gemäß… So, wie ich es selbst intuitiv gerade im Moment empfinde.

        Du kennst mich ja, liebe Emmy… „früher“ fühlte ich es auch immer wieder wie eine Art Stich in mein eigenes Herz, wenn z.B. „jemand“ etwas – für mein damaliges Empfinden – übergriffiges über andere Menschen berichtete…

        Doch letztlich bekommen wir ja stets genau solche Situationen präsentiert bei denen wir selbst noch etwas in uns „korrigieren“ können… bzw. einen AHA-Moment erkennen, warum ich das gerade jetzt so oder auch so empfangen, empfunden und erfahren habe…

        Jedenfalls DANKE ich dir und euch ALLEN für euren wundervollen Kommentar-Austausch… den ich derzeit zwar etwas spärlicher verfolge… mich dennoch natürlich mit ALLEN liebevoll verbunden fühle… Geht ja auch gar nicht anders…

        Liebste Grüße und eine herzwarme Umärmelung für dich, liebe Emmy, und weiterhin gute Bessserung…

        Alles LIEBE,
        Elke

        Gefällt 2 Personen

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