Verborgene Ängste. Chris Fox

 

„Viele Ängste liegen noch im Verborgenen und oft denkt man noch nicht einmal, dass man diese Ängste hat, bis sie dann ganz plötzlich vor der eigenen Türe stehen und anklopfen.“

Oh-man… lieber Chris,

deine Worte mögen wahr sein, bringen mich jedoch (wie so oft) aus meiner soeben eingerichteten „neuen“ Komfortzone heraus, so dass ich gerade wieder meine Schnauze gestrichen voll habe, weil es mir viel zu viel Arbeit und viel zu viel zu bedenken erscheint… (vielleicht will ich lieber noch ein wenig rum-brabbeln, statt mich souverän in und für meine Welt zu äußern?) Wie soll ich mir das alles merken, wie soll ich das nur alles immer richtig machen, damit ich diese Scheixxe, die sich mir im Außen zu präsentieren scheint, nicht länger erfahren „möchte“ (muss)..

Und dabei sollte doch alles immer leicht und luftig und freudvoll und lustig sein! Nicht wieder so verdammt schwermütig und schwer händelbar… Puuuuuhhhhh.

„Man findet heraus, dass man sich selbst praktisch in mehreren Schichten eingebettet hat und oft glaubt man, dass man der Sache auf den Grund gekommen ist und findet am Ende heraus, dass man noch weitere Illusionen aufgetragen hat.“

Ich fühle mich unbeschwert und „angstfrei“, bis wieder so eine „gute Frau“ mit dem Finger auf mein Gesicht zeigt, weil ich „meine Maske“ nicht aufgesetzt habe und ganz entrüstet ist, weil ich es anscheinend immer noch nicht kapiert habe, wie schlimm ich bin, da ich auf andere keinerlei Rücksicht nehmen würde… und das macht mich ganz klein und verschreckt – obwohl ich nicht davor zurückschrecken würde, auf viel größere Kerle zuzugehen, die sich an Schwächeren vergreifen… Was ist das für eine Angst? Die Angst vor Bevormundung und Unterdrückung? Bei den großen Kerlen könnte ich mich wehren – aber bei solch einem „Gutmenschen“, der sich vollständig in seiner Gutgläubigkeit über mich hebt… nicht. Da fällt mir gar nichts mehr ein, außer in mir selbst zusammenzufallen, weil es mich auch entsetzt, wie sehr diese Menschen noch immer verblendet scheinen, obwohl es (für mich) bereits so offensichtlich ist.

Vielleicht ist es auch das, was mir neuerlich Kopfschmerzen bereitet… und zwar in Wellenformen… 

Zum Glück weiß ich, dass es schwerer ist, in Worten auszudrücken, was wirklich leicht ist, kommt es erst einmal (wieder) in fluss… 

„Man kann beginnen jene Situationen auf positive Art und Weise zu betrachten. […]

Man hat sich eine Möglichkeit geschaffen zu erkennen, dass jene Glaubenssysteme an die Oberfläche gebracht wurden, um sie bei Bedarf verändern zu können.“

DANKE! 💖💖💖 

Ich BIN (das) Licht. Ich BIN (die) Liebe. Ich BIN (die) Wahrheit. Ich BIN.

In Liebe

Emmy

💖💖💖

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An dieser Stelle erfolgt – wie immer – der ausdrückliche Hinweis darauf, sich selbst zu informieren, bei Bedarf weiter zu recherchieren und nicht alles, was andere erzählen, als Wahrheit anzunehmen. Bitte auch immer selbst sorgfältig entscheiden, was man lesen, hören, sehen möchte, damit es einen selbst weiter bringt. Deshalb nimm bitte für dich nur das aus diesem Blogbeitrag, wenn es deinem persönlichen, positiven Wachstum dient ❤

Desweiteren bitten wir alle Leser dieses Blogs und der hier zur Verfügung gestellten Beiträge im Vorfeld folgende Hinweis zu beachten:

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Dimensionsreisende

 

6 Gedanken zu “Verborgene Ängste. Chris Fox

  1. Wenn die Angst an die Oberfläche kommt, erkennt man bereits wovor man Angst hat und dadurch erkennt man, welche Überzeugungen, welche Definitionen man über bzw. von oder zu einer Situation hat.
    Die Frage lautet also, warum hat man sich diese Situation geschaffen? Was hat man für sich aus und durch diese Situation erfahren? Begibt man sich in den Konflikt? Oder in ein klärendes Gespräch?
    Auch wenn einem selbst gewisse Dinge bewusst sind, oder man gewisse Dinge bereits weiß, so gibt es Menschen, die diese Dinge nicht wissen und so zeigt ein Mensch, der mit dem Finger auf einem deutet, das der Glaube, das es etwas falsches sei, oder das es schädlich für andere ist doch in einem vorhanden ist. Vielleicht kann man dieser Frau auch einfach die Frage stellen, warum sie glaubt, das es so relevant ist? Was sie für sich aus der Situation erfährt, warum sie glaubt sich von einem anderen Menschen, der ihr friedlich Gegenübersitzt so bedroht fühlt?
    Vielleicht ist der Gedanke zuvor auch sich verstecken zu müssen, das niemand mitbekommt, das man keine Gesichtswindel trägt.

    Als ich mit dem Barfußlaufen angefangen habe, war es für mich sehr befremdlich. Nicht das Barfußlaufen, sondern das alle Blicke in meine Richtung gingen. Man wurde praktisch beobachtet, im Sommer schien es überwiegend normal gewesen zu sein, während man im Herbst und Winter doch auch häufig ungläubig geschaut hat.
    Für mich habe ich daraus erfahren, das sie schauen, weil ich etwas tue, was alle anderen so nicht kennen und noch nicht gesehen haben, sie sind auf ihre eigene Art und Weise neugierig darauf, warum, wieso, weshalb, auch wenn manche Menschen glauben, das es ja unhygienisch wäre und mich auch schon seltsam angesprochen haben, so ist es etwas, was von einer Norm abweicht und auffällt, wie ein Leuchtturm in der Nacht, welcher den Schiffen signalisiert, das Land in der Nähe ist und wie Motten sich vom Licht angezogen fühlen, so fühlen sich die Menschen von dem, was von der Norm abweicht angezogen. Wenn unter hundert Menschen einer kein Maulkorb aufsetzt, dann fällt das auf, die Menschen werden schauen, vielleicht auch reden, vielleicht ist es einigen aber auch egal und vielleicht ist es einigen auch eine inspiration.

    Ich habe für mich dabei jedenfalls noch erkannt, das mein Fokus gerade am Anfang sehr auf die Reaktionen der anderen lag, was bedeutet, das man ohne sich dessen bewusst war überhaupt erst eine Reaktion provoziert hat, man hat sich umgeschaut, weil man davon überzeugt war das die Leute schauen und reden werden, seit ich meinen Fokus verlagert habe und es mir egal geworden ist, was andere davon halten, bekommen die meisten noch nichtmal mehr mit, das ich barfuß unterwegs bin.

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    1. Lieber muniji,

      deine Frage – du ahnst es sicherlich – ist wieder eine, die mich sehr anspricht, weil ich jetzt „soweit bin“, deren Inhalt wirklich zu verstehen … natürlich mehr als Ahnung oder Fühlen, als verstandesmäßig analysiert.

      Ich verstehe sie wirklich und erkenne deren Wahrheit. Und ich ziehe die Parallelen zu vielen Hinweisen von Chris beispielsweise, u. a., dass ich immer das weiß, oder dass das zu mir kommt, wann ich es brauche. Na ja, ich kann es gerade nicht so gut in Worte fassen, denn dahinter steckt noch so viel mehr.

      Es ist das Erleben, das Sammeln von Erfahrungen, und dass man jeweils Entscheidungen trifft, die plötzlich alles ändern könnten. Und diese Entscheidungen betreffen auch die eigenen Gedanken und das, womit man sich von seinem gesetzten Fokus ablenken lässt.

      Aber wie könnte ich das Lieblose erfahren (oder Nötigung), wenn es nicht diesen Gegenpart gäbe (der ganz sicherlich nicht böse, ist – sondern mir in meiner gesetzten Erfahrung als Pendant dient.

      Auch die Frage, warum ich mich zunächst mit diesen vielen Kaninchenlöchern und verdrehten „Wahrheiten“ und den vielen tiefen Abgründen hinter lieblichen Versprechungen und Worten befassen „musste“, beantwortet sich mir jetzt. Denn dies war mir auch einmal „aufgestoßen“. Damals war ich in sehr vielen Dingen naiv und gutgläubig. Aber wenn ich so geblieben wäre, hätte sich nicht mein eigenes Bewusst-Sein in dem Maße entwickelt, wie es das getan hat. Erst wenn man die Unmoral erkennt und auch einen tieferen Blick hinter die Kulissen riskiert, beginnt das eigene Erwachen.

      Mir scheint, es ist wie ein Kreis, nur dass die unbeschwerte Naivität erst dann wirklich tief in die Liebe zurück findet, wenn man die gelegten Fallstricke geschaut und „erkannt“ hat … und schelmisch betrachten kann.

      Ein langer Weg – wie mir scheint. Und doch bin ich jetzt an einer Stelle, wo ich bereits verstandesmäßig weiß, dass es nicht diese zwei Mächte gibt, die sich bekämpfen, jedoch gelingt es mir (noch) nicht, stets meinen Fokus so positiv zu halten, wie ich es gerne wollte. (Zu groß und zu breitgefächert sind die Ablenkungen und wo und wie sonst, könnte ich die ganze Palette der Gefühle/Emotionen und Modalitäten/Herangehensweisen des Mensch-Sein ausleben?)

      Also steckt so viel mehr hinter dem „Spiel“ mit den „Realitäten/Illusionen“. Und am Ende komme ich wieder zu dem Schluss, dass alles genau so richtig ist, wie es ist, weil ich BIN wer und was ich bin und weil ich mich auf den Weg gemacht habe, dies zu erfahren.

      Und mir ist noch etwas sehr bewusst geworden. Nämlich hätte ich auf manchen meiner Denkweisen intensiver und ausdauernder den Fokus behalten, hätte ich auf eine andere Art meine Erfahrungen vertieft. Zum Beispiel der Gedanke: Hüter der Erde und der Menschheit zu sein. Oder das Gitternetz der Erde mit zu reparieren und zu halten – oder, oder, oder….

      Aber das ist auch der Grund, weshalb ich so vieles für mich erkundet habe und möchte. Mir stehen nämlich ALLE Möglichkeiten offen, wenn ich mich nicht in Details „verliere“.

      Und doch hat jede Entscheidung für jeden Einzelnen seine jeweilige Berechtigung.

      Was mich jetzt noch beschäftigt ist die Frage, ob uns dieses „Spiel“ wirklich zu sehr und zu tief verstrickt hat und es nun an der Zeit ist, daraus aufzutauchen … oder ob auch dies zu den weiteren Illusionen des „Spiels“ gehört. Andererseits haben wir lange genug die Schulbank gedrückt und es ist an der Zeit, wieder die unendliche Liebe in allen Facetten und Dimensionen zu leben.

      Ich möchte jetzt aufwachen, kann leider noch nicht immer meine Aufmerksamkeit fokussiert beibehalten. Aber ich bin jetzt davon überzeugt, dass ich meinen Platz gefunden habe und halte – genau so wie jedes andere Wesen es gerade macht. Und je mehr ich die innere Aufgeregtheit (des Sieges) spüre und mich nicht mehr so viel ablenken lasse, umso näher ist die Auf-Lösung.

      (Heute scheint mein Kopf auch nicht mehr so sehr zu platzen, wie ich es gestern noch hatte und somit bin ich auch sogleich wieder optimistischer gestimmt).

      Also hab Dank für deine Frage, lieber muniji und mein diesbezügliches inneres Nach-Fühlen und die Erkenntnisse, die sich mir dadurch offener präsentieren.

      Liebe Grüße

      Emmy

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    2. Im Grunde zeigen uns die Situationen, die wir uns geschaffen haben unsere Überzeugungen auf.
      Wie Thomas von Kempen es einst so schön sagte: „Wie Jeder in seinem Inneren ist, so ist sein Urteil über äußere Dinge.“
      So gibt es natürlich Situationen, bei denen man direkt merkt, wie man dazu steht, indem man zuerst mit der Angst vor der Situation konfrontiert wird, weil es sich manchmal vielleicht auch wie ein Schlag ins Gesicht anfühlt, aber das ist nur so, weil man die Situation in dem Moment noch als etwas negatives, oder schlechtes bewertet.
      Wenn man sich der Situation dann stellt, sie erstmal durchleuchtet und für sich weiß, das eine Situation niemals etwas negatives sein braucht, sondern immer etwas positives ist, das man sich Situationen selbst geschaffen hat, so kann eine scheinbar negative Situation zu einem positivem Zweck dienen, so zum Beispiel, indem sie alte Lasten von einem nimmt, die man schon länger los haben wollte. So können scheinbar negative Situationen Dinge bereinigen, das man mit dem Weg oder Leben weitermachen kann, den man für sich selbst entschieden hat.
      Das ist das schöne an der Angst, sie zeigt einem direkt, wenn man noch negative Überzeugungen von etwas hat, damit man diese Überzeugungen transformieren kann in etwas positivem, weil man selbst ja in einer positiven Welt leben möchte, aber wie soll das gehen, wenn man selbst noch negative Überzeugungen in sich trägt, von denen man manchmal noch nicht einmal etwas weiß?
      Bis die Angst an die Tür klopft und sagt: „Hier sind noch negative Überzeugungen, die du transformieren kannst, wenn du eine positive Welt möchtest, ist es wichtig, das du auch positiv bist und keinen Raum für Negativität in dir hast. Die Negativität ist an ihrem Platz, aber wenn du an dem Ort der Positivität möchtest, dann wirst du das erst können, wenn du selbst zum Positivem wirst. Erst dann wird sich auch die Welt um dich herum dem anpassen und dir dein positives Selbst reflektieren können.“

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